Wünschendorfer Märchenwald startet in die Saison

Wünschendorf  Den Saisonstart im Märchenwald Wünschendorf haben sich 3000 Besucher nicht nehmen lassen

Von der Festwiese strömten die Besucher in den Märchenwald und wieder zurück, um nichts zu verpassen.

Von der Festwiese strömten die Besucher in den Märchenwald und wieder zurück, um nichts zu verpassen.

Foto: Ilona Berger

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„Donnerwetter, ist das ein Gewusel.“ Heiner Werner stöhnte ein bisschen, als er sich den Weg zum Festplatz bahnt. Sein Fahrrad stellte er unweit der Wiese ab. „Eigentlich hätte ich mir denken können, dass bei diesem Kaiserwetter die Leute in Scharen kommen. Ich bin ein begeisterter Märchenwald-Gänger. Leider sind meine Enkel verreist.“ Der 60-Jährige zeigte auf den Mimmy-Express, der im Schneckentempo die kleinsten Besucher vom Parkplatz bis zum Festplatz brachte. „Aus der Kinder-Eisenbahn hätte ich meine zwei Jungen nur mit Zuckerwatte rausbekommen“, lachte der Geraer und verschwand im Gewimmel.

Per Rad, per Fuß und mit der Mimmy kamen am Samstag etwa 3000 Besucher zum Saisonstart in den Wünschendorfer Märchenwald, schätzte Daniela Danne, 1. Vorsitzende des Vereins „7 auf einen Streich“. Seit Anfang des Jahres haben die Mitglieder das Familienspektakel vorbereitet und große Unterstützung von anderen erhalten. Der Rassekaninchenzüchterverein T202 kam mit 30 Tieren, darunter kleine Hasen. „Ich möchte auch so einen“, bettelte Mia Schönfeld und zeigte auf ein braunes Tier. Märchenwald-Honig pries Annett Vetterlein als Biene Maja verkleidet an. Am Zuckerwattestand stärkte sich der siebenjährige Finn und behauptete. „Ich zuckere gern.“ Elfenzauberstäbe, Rapunzels magische Blüten oder Herr von Hopse-Öhrchen konnten die Kinder bei Anne König basteln. Als Spiderman ließen sich Malte und Mats schminken. Zum Toben lud die Hüpfburg ein. Am Vormittag tanzten die „Rainbow Unicorns vom Veitsberger Carneval Club. Das Geraer Duo Goldkatz unterhielt die Besucher ab Mittag bis 15.30Uhr.

Höhepunkt war der Auftritt von Dirk Michaelis. Um den Künstler zu sehen, kamen Fans sogar aus München und Nürnberg mit dem Auto gefahren. Der Sänger dagegen setzte sich entspannt in den Zug und reiste von Berlin bis nach Wünschendorf.

„Ein wunderbarer Tag für die Kinder und für uns. Die Märchenspiele sind einfach zauberhaft“, sagte Hermann Siebert aus Erfurt.

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