Zwei Cellistinnen musizieren im Kloster Mildenfurth

Wünschendorf.  Für das Konzert in der Reihe „Hör mal im Denkmal“ müssen Karten telefonisch bestellt werden.

Unter dem Titel „Doppelter Celloklang auf Zeitreise“ haben die Violoncellistinnen Maricmar Pérez (links) und Claudia Stillmark ein kurzweiliges Programm für das Konzert am 13. September im Kloster Mildenfurth zusammengestellt. 

Unter dem Titel „Doppelter Celloklang auf Zeitreise“ haben die Violoncellistinnen Maricmar Pérez (links) und Claudia Stillmark ein kurzweiliges Programm für das Konzert am 13. September im Kloster Mildenfurth zusammengestellt. 

Foto: Pérez/Stillmark

Pünktlich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, präsentieren die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Sparkasse Gera-Greiz sowie der Arbeitskreis Kunst und Kultur um 17 Uhr wiederum ein Konzert in der Reihe „Hör mal im Denkmal“ im Kloster Mildenfurth.

Unter dem Titel „Doppelter Celloklang auf Zeitreise“ haben die Violoncellistinnen Maricmar Pérez und Claudia Stillmark ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, in dem sie ihr Instrument auf unterschiedlichste Weise zum Singen bringen. Ihr Name „VoCelli a due“ bedeutet genau das, ist doch das Violoncello das Instrument, welches der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist.

Mit Werken unter anderem von Boccherini, Mozart, Rossini bis zu Sting und Borsarello entführen die Künstlerinnen das Publikum auf eine musikalische Zeitreise, gespickt mit kleinen Anekdoten rund ums Cello.

Beide Künstlerinnen sind freischaffend tätig

Claudia Stillmark studierte an der Weimarer Musikhochschule „Franz Liszt“. Sie spielte in mehreren thüringischen Sinfonieorchestern sowie als Solocellistin der Kammeroper Frankfurt und der Kammerphilharmonie Rhein-Main. Sie nahm teil an Konzerttourneen nach Indien, Portugal, Frankreich, Italien, Brasilien und Mexiko.

Besonders spezialisiert hat sie sich auf die Interpretation von Kirchenmusik. Claudia Stillmark leitet seit 1992 das Stillmark-Quartett und arbeitet als freischaffende Cellistin und Musikpädagogin.

Die venezolanische Cellistin Maricmar Pérez wurde bereits mit neun Jahren Mitglied des Nationalen Kinderorchesters von Venezuela. Später führte sie ein Engagement in das Orchester „Simon Bolivar“, wo sie mit bekannten Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle und Lorin Maazel arbeiten konnte.

In Deutschland belegte sie Kammermusik-Meisterklassen beim Streichquartett der Berliner Philharmoniker. In Thüringen spielt sie regelmäßig als Gast im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und ist als freischaffende Cellistin und Musikpädagogin tätig.

Das Konzert findet unter Beachtung der geltenden Abstands-und Hygieneregeln statt. Daher können nur telefonisch unter 036603/88276 erfolgte Kartenbestellungen berücksichtigt werden.

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.