Zweite Lockdown-Mahnwache der Friseure in Gera

Gera.  Rund 120 Friseurinnen und Kosmetikerinnen haben in Gera erneut gegen eine mögliche Verlängerung des Lockdowns demonstriert.

Der Landesinnungsverband der Friseure- und Kosmetiker hat zur "Aktion der toten Scheren" aufgerufen.

Der Landesinnungsverband der Friseure- und Kosmetiker hat zur "Aktion der toten Scheren" aufgerufen.

Foto: Peter Michaelis

Der Landesinnungsverband der Friseure- und Kosmetiker Thüringen/Sachsen-Anhalt hat zur "Aktion der toten Scheren" aufgerufen. Etwa 120 Saloninhaber und Mitarbeiter aus der Friseur- und Kosmetikerbranche haben sich am Mittwoch auf dem Geraer Markt zur zweiten sogenannten Lockdown-Mahnwache, unter Beachtung der Coronaschutzmaßnahmen, versammelt.

Zu der Aktion hatte wie vor einer Woche die Friseurinnung Gera-Altenburg ihre Mitglieder aufgerufen. Die Teilnehmer wollten vor dem Beratungen von Bund und Ländern über die Verlängerung des Lockdowns noch einmal auf ihre existenzbedrohende Lage aufmerksam machen.

Viele Betriebe können wirtschaftlich nicht mehr lange überleben und forderten schnell wieder arbeiten zu dürfen. Die abgegebenen "Toten Scheren" sollen symbolisch an die Bundesregierung übergeben werden.

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