Zweite Niederlage in vier Tagen für SG FC Altenburg

Altenburg  Nach Pokal-Aus in Bad Köstritz gehen die Fußballer der gegen Gera-Pforten im Kampf um Kreisoberliga-Punkte leer aus

Pfortens Torwart Enrico Petzold hält seinen Kasten in Altenburg sauber. Mit dem 1:0 schließt sein Team in der Tabelle zu den Skatstädtern auf.

Pfortens Torwart Enrico Petzold hält seinen Kasten in Altenburg sauber. Mit dem 1:0 schließt sein Team in der Tabelle zu den Skatstädtern auf.

Foto: Jens Lohse

Zum zweiten Mal binnen vier Tagen verlor die SG FC Altenburg am Sonntag. Nach dem schmerzlichen Pokal-Aus am Donnerstag in Bad Köstritz (1:2) mussten sich die Skatstädter nun auch um Punkte daheim der SG Gera-Pforten mit 0:1 geschlagen geben. Nach dem frühen Rückstand (5.) durch Torjäger Scholz, der eine Pohl-Eingabe verwandelte, berannten die Hausherren fast durchweg das Gehäuse der Geraer, brachten den Ball aber nicht im Kasten unter. Immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen, bekam Torwart Petzold noch eine Hand oder einen Fuß an den Ball. Nach Wiederbeginn fiel den Altenburgern noch weniger ein. Erst nach einem Konter der Köster-Elf brenzlig, doch rettete da Petzold in höchster Not.

„Wenn man nicht in der Lage ist, ein Tor zu schießen, auch weil der Gegner gut verteidigt, und man hinten einen Fehler macht, dann kann man solch ein Spiel verlieren“, sagt Trainer Peter Köster, dem die Niederlage im Pokal mehr schmerzte.

„Der Pokal war immer unser Wettbewerb. Außerdem war das Spielniveau am Donnerstag zwei Klassen schlechter als heute. Aber schon da haben wir in Sachen Chancenverwertung geschludert“, so der 58-Jährige, der mit seinem Team in der Ostthüringer Kreisoberliga mit zwölf Punkten und 14:9 Toren derzeit mit Rang sieben eine Mittelfeldplatzierung einnimmt.

„Wir spielen aus Spaß an der Freude, sonst müssten wir Geld in die Hand nehmen und das wollen wir nicht“, sagt das Altenburger Trainer-Urgestein, das mit dem derzeitigen Punktestand nicht unzufrieden ist. „Andere wären froh darüber. Wir müssen uns als kleiner Verein wohl wieder keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Das ist das wichtigste“, weiß Peter Köster, der im Sommer vier junge Spieler ins Team eingebaut hat, die noch Fehler machen dürfen. Leon Göschel im Tor, Rick Juckel sowie Kevin und Justin Vogel haben noch genug Entwicklungspotenzial, damit der Altenburger Fußball in Bälde auch mal wieder in Richtung Landesklasse schielen kann.

Ausführliche Berichte zur Kreisoberliga unter www..de

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