Langenwetzendorf. Erst 13 Tage vor Neujahr soll für 2023 ein Haushaltsplan in Langenwetzendorf beschlossen werden. Das ist der Grund.

Die Kreise, Städte und Kommunen in Thüringen sind traditionell spät dran, wenn es um den Beschluss der kommunalen Haushaltspläne geht. So arbeitet man in Berga wie auch in Langenwetzendorf noch in vorläufiger Haushaltsführung, weil der aktuelle Etat der Kommunen noch nicht beschlossen ist. Wer nun aber der Verwaltung oder gar dem Gemeinderat unterstelle, man arbeite zu langsam, der geht fehl. Das sagte zur jüngsten Gemeinderatssitzung auch Kai Dittmann, der CDU-Bürgermeister der Landgemeinde Langenwetzendorf. Denn die eigentlich zur Abstimmung geplanten Tagesordnungspunkte – Haushaltssicherungskonzept, Haushaltssatzung und Finanzplan – musste das Gemeindeoberhaupt gleich zu Beginn wieder kassieren.