Greiz. Die Sorge vor riesigen Kosten für ihre eigene oder die Pflege von Angehörigen treibt viele Menschen um. Wir sagen, was die Betroffenen in Greiz erwartet.

Die Sorge vor explodierenden Kosten in der Pflege ist groß. Immer wieder gibt es Berichte, dass Senioren ihre Heimplätze nicht mehr bezahlen können und Angehörige überfordert werden. Auch geht die Angst um, dass beispielsweise Wohneigentum, das über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut und erhalten wurde, verkauft werden muss. Und so ganz von der Hand zu weisen, sind die Sorgen auch nicht. Und auch Ina Wasilkowski, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Greizer Senioren- und Pflegeheimgesellschaft (GSP), versteht die Ängste. „Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass wir es hier mit Menschen zu tun haben und uns den ganzheitlichen Blick bewahren sollten. Meine Oma lebte auch im Haus Kolin und so kenne ich auch die andere Seite des Schreibtischs“, sagt die GSP-Chefin, die bekennt, auch selbst nicht hinter allen Regeln zu stehen, die der Gesetzgeber hier aufmacht.