Ausnahmetalent spielt in der Vogtlandhalle

Greiz.  Elin Kolev tritt beim Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie in der Vogtlandhalle in Greiz auf.

Elin Kolev.

Elin Kolev.

Foto: Walter Schoenenbroecher

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Eines der populärsten Werke der Musikgeschichte steht am Freitag, 24. Januar, im Mittelpunkt des 5. Sinfoniekonzertes der Vogtland Philharmonie: Die berühmten „Enigma-Variationen“ von Edward Elgar sind ab 19.30 Uhr in der Vogtlandhalle in Greiz zu hören.

Wie aus einer Mitteilung der Vogtland Philharmonie hervorgeht, seien die „Enigma-Variationen“ für Elgar nicht nur ein großer Wurf auf der Weltbühne der Musik gewesen. Das Werk sei auch aufgrund seiner originellen Rätselhaftigkeit ungemein beliebt. Elgar nehme in 14 Charaktervariationen auf musikalische Art jeweils eine ihm liebgewordene Person aufs Korn.

Kolev spielte bereits in der Carnegie Hall in New York

Ebenso exklusiv sei der konzertante Teil des Programms. Mit Elin Kolev trete einer der hoffnungsvollsten jungen Violinisten Deutschlands auf. Er sei Solist des 1. Violinkonzertes von Dmitri Schostakowitsch.

Der 1996 in Zwickau geborene Kolev könne einen beeindruckenden Senkrechtstart vorweisen: Mit sieben Jahren habe er als Konzertsolist debütiert, mit zwölf Jahren sei er in der berühmten Carnegie Hall in New York aufgetreten. Mit 14 Jahren habe er im Film „Wunderkinder“ die Hauptrolle des jüdischen Wundergeigers Abrascha gespielt und seine erste CD produziert.

Konzerteinführung in der Studiobühne

Das Publikum könne sich auf „eine geigerische Hochbegabung mit ungewöhnlicher Ausstrahlungskraft“ freuen, heißt es. Eingeleitet werde das Konzert unter der Leitung von Chefdirigent David Marlow mit der Opernouvertüre zu „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Um 18.45 Uhr finde zudem eine Konzerteinführung mit Wolfgang Horlbeck in der Studiobühne statt.

Tickets für das Konzert gebe es in der Vogtlandhalle (03661/62880) sowie in der Tourist-Info Greiz (03661/689815).

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