Bauer Hubert kommt per Post

Greiz. Morgen ist bundesweiter Vorlesetag. In den vergangenen Jahren nutzen diesen Tag vor allem auch Künstler und Politiker, um in Schulen und Kindereinrichtungen vorzulesen. In diesem Jahr ist alles ein bisschen anders. Auf www.vorlesetag.de wird ab 9.30 Uhr zum digitalen Vorlesefestival geladen. Auf dem Programm stehen unter anderem Thomas Müller mit „Mein Weg zum Fußballprofi“ oder Annette Frier mit „Aschenputtel“. Passend zum Jahresthema „Europa und die Welt“ gibt es ein Märchen in 13 Sprachen sowie 12 Bonusgeschichten auf www.einfachvorlesen.de.

Was bedeutet Ihnen der Vorlesetag?

Vorlesen macht die Jüngsten mit dem Abenteuer Lesen vertraut. Sie tauchen ein in eine Welt der Geschichten, entwickeln Fantasie, lernen sich auszudrücken und Zusammenhänge besser zu verstehen. Seit vielen Jahren bin ich daher beim Vorlesetag in Kitas und Grundschulen dabei.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Die Kinder erwarten mit Spannung eine Geschichte von einem anderen Vorleser als Erzieherinnen oder Eltern. Das Leuchten in ihren Augen, wenn das Lesen beginnt, ist einfach wunderbar. Eine Aktion, die mir als Politiker und Familienvater auch immer viel an Motivation zurück gibt.

Planen Sie in diesem Jahr eine Vorleseaktion?

In diesem Jahr habe ich mir etwas anderes für die Kinder überlegt. Alle Kindergärten und Grundschulen in meinem Wahlkreis bekommen einen Brief von mir. Dieser enthält zehn Büchlein mit Geschichten vom „Bauer Hubert und seinen Freunden“. Diese lustigen Comics motivieren zum Lesen und informieren gleichzeitig über unsere Natur und Umwelt. Auf diese Weise fällt auch 2020 der Vorlesetag nicht aus und ich kann es verbinden mit einem großen Dank an alle Erzieher, die großartige Arbeit für unseren Nachwuchs leisten.