Baumfällungen im Fürstlich-Greizer Park wegen Trockenschäden

Chris Schneider vom Forstunternehmen Sebastian Prediger aus Zeulenroda-Triebes fällt im Fürstlich-Greizer Park einen von 19 Bäumen.

Chris Schneider vom Forstunternehmen Sebastian Prediger aus Zeulenroda-Triebes fällt im Fürstlich-Greizer Park einen von 19 Bäumen.

Foto: Conni Winkler

Greiz.  Warum im Fürstlich-Greizer Park Bäume gefällt werden und was das für Konsequenzen hat.

Chris Schneider vom Forstunternehmen Sebastian Prediger aus Zeulenroda-Triebes fällt im Fürstlich-Greizer Park einen von 19 Bäumen. Das diene der Verkehrssicherung, heißt es seitens der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Hauptursache seien Trockenschäden, die in Verbindung mit dem Klimawandel stünden und Schädlingsbefall begünstigen würden. Entfernt werden abgestorbene Äste oder Bäume. Während der Arbeiten kommt es bis zum 30. April zu Wegsperrungen.

Vorher wird jeder Baum auf besetzte Brut- und Niststätten untersucht. Die Maßnahmen finden in Abstimmung mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde statt.

Gefällte Bäume werden an ihren Standorten zügig wieder nachgepflanzt. So wird der Verlust für den Lebensraum Park gering gehalten. Damit auch die gestalterische Funktion für das Gartenkunstwerk gewahrt bleibt, wurden vom Parkteam im Vorfeld junge Bäume aus den Samen der Baumveteranen herangezogen.

So wird sichergestellt, dass die Gestalt der nachgepflanzten Bäume dem bisherigen Bestand ähnelt. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Bäume den örtlichen Klimabedingungen besser standhalten.