Empfang für die neuen Babys in Berga

Berga.  Bei einem Babyempfang in Berga gibt es Geschenke für den Nachwuchs und Informationen für die Eltern.

Der einjährige Erik Lopens spielt beim Babyempfang in Berga.

Der einjährige Erik Lopens spielt beim Babyempfang in Berga.

Foto: Marcus Voigt

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Mit einem Babyempfang hat Berga alle Kinder begrüßt, die im vergangenen Jahr geboren worden. Bürgermeister Heinz-Peter Beyer (parteilos) überreichte den Eltern und ihrem Nachwuchs am Mittwochvormittag kleine Geschenktüten.

19 neue Bergaer hätten im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickt, sagte Beyer. Unter ihnen waren die Zwillinge Lena und Lara, die erst im Dezember geboren worden und es somit gerade noch pünktlich zum Empfang schafften.

Berga als guter Ortzum Aufwachsen

Ihre Eltern Carolin Bauch und Sebastian Voelkel sind froh, dass die beiden in Berga aufwachsen werden. „Ich wohne seit meiner Kindheit hier und bin mit der Region sehr verbunden. Zudem sind genügend Kindergärten in der Nähe“, sagte Voelkel. Er selbst habe an seine Kindergartenzeit in Wolfersdorf nur gute Erinnerungen.

Cornelia Lopens, die mit ihrem einjährigen Sohn Erik zum Empfang ins Bergaer Rathaus gekommen war, fand es „absolut klasse, dass es solch eine Veranstaltung gibt.“ So habe man die Möglichkeit, andere Eltern kennenzulernen, aber auch alte Bekannte wiederzusehen.

Wichtig sei ihr vor allem der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern. „Erik ist mein erstes Kind. Deshalb erhoffe ich mir, von anderen Eltern die ein oder andere Information zu bekommen“, so Lopens.

Die 29-Jährige lobt Berga ebenfalls als einen Ort, an dem Kinder gut aufwachsen können. „Es wird hier vieles verbunden, was ich mag: Ländliche Umgebung und viel Ruhe, dennoch sind Kindergarten und Schule schnell erreichbar. Und das Familiäre wird groß geschrieben, das ist ganz wichtig“, so Lopens.

Kindergarten will Vertrauen schaffen

Solche Erwartungen nicht zu enttäuschen, dass hat sich Carmen Kurze zur Aufgabe gemacht. Sie ist die Leiterin der Kindertagesstätte „Waldspatzen“. „Es ist wichtig, hier die ersten Kontakte zu knüpfen. Schließlich vertrauen uns viele Eltern ihr Liebstes an“, sagte Kurze.

So verteilte sie Flyer und suchte das Gespräch mit den Eltern, um etwa erste Details über die Eingewöhnungsphase in ihrem Kindergarten zu besprechen. „Die Eltern sollen dann entscheiden, ob ihnen unser Angebot gefällt oder nicht. Wichtig ist es aber, miteinander zu sprechen und als vertraute Person präsent zu sein“, so Kurze.

Als positiv betrachtet es die Kindergartenleiterin, dass sich in Berga viele Väter für die Entwicklung ihres Kindes interessieren würden. „Wir müssen die Papas auch mehr mit einbinden, denn sie bringen einfach einen anderen Blickwinkel mit. Und das ist auch gut so“, sagte Kurze.

Indes konnten die Eltern bei Brigitta Panzner und ihren Mitstreiterinnen vom Keramikzirkel der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Berga Fußabdrücke von den Babys anfertigen lassen. „Das ist eine bleibende Erinnerung an den heutigen Tag, den viele gerne ins Kinderzimmer hängen“, sagte Panzner.

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