Bibliothek Greiz plant für das Veranstaltungsjahr 2021

Greiz  Alle Aktionen stehen allerdings unter dem Pandemie-Vorbehalt.

Die Schauspieler Holger Umbreit (links) und Jörg Schüttauf, die für eine Lesung im Juni nach Greiz kommen wollen.

Die Schauspieler Holger Umbreit (links) und Jörg Schüttauf, die für eine Lesung im Juni nach Greiz kommen wollen.

Foto: Naumann Concept

Auch wenn derzeit kaum abschätzbar ist, wann der Alltag in Deutschland wieder zurückkehren wird, arbeitet man in der Kreisbibliothek Greiz aktuell darauf hin und plant bereits die ersten Veranstaltungen für das Jahr 2021. Auch wenn natürlich alle Aktionen noch unter dem Pandemie-Vorbehalt stehen, wie die kommissarische Leiterin, Carolin Beutler, sagt.

Das sei auch dank der Partner gelungen, die mit der Bibliothek schon seit Jahren zusammen arbeiten und wieder eingebunden wurden, sagt Beutler, sei es die Landeszentrale für politische Bildung, der Lesezeichen-Verein oder der Edition Outbird-Verlag.

Mit der Landeszentrale will man am 27. April auch in das Veranstaltungsjahr starten, falls dies dann erlaubt ist. Der Soziologe Bernd Lindner will über die Kunst in der DDR sprechen, was zugleich eine Weiterbildungsveranstaltung für die Kunstlehrer des Landkreises oder andere Interessierte darstellt. Es soll ein erster Veranstaltungsversuch sein, meint Beutler. Den 18. Mai will der Schriftsteller Landolf Scherzer nutzen, um, moderiert von Hans-Dieter Schütt, sein neu herausgegebenes Buch „Weltraum der
Provinzen“ vorzustellen. Als Zusammenarbeit mit dem Lesezeichen-Verein soll der Abend auch noch einmal ein Hommage an die zu früh verstorbene Bibliotheksleiterin Corina Gutmann werden, die über Jahre mit dem Verein eng zusammenarbeitete.

Geplant ist auch wieder ein Literaturabend der Stadt Greiz, nachdem dieser 2020 ausfallen musste. Am 20. Juni wollen die Schauspieler Jörg Schüttauf und Holger Umbreit dafür nach Greiz kommen und mit einer szenischen Lesung den Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vorstellen. Gruselgeschichten, Musik und schwarzer Humor sollen dann am 19. Oktober verbunden
werden, wenn Tomas Jakobsen und Pia Lüddecke auf dem Gelände des Vereins Alte Papierfabrik mit ihrem Live-Hörspiel Geister auftreten wollen.
Auch für September und das Ende des Jahres sind bereits Veranstaltungen vorgesehen, etwa eine Krimilesung mit Whiskyabend. Details dazu sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt noch folgen.

Nicht zuletzt will man natürlich auch die anderen bekannten Aktionen weiterführen, sobald es erlaubt ist, sagt Beutler. Darunter fallen beispielsweise der Lesescout, Ferienangebote für Schulen und Kitas oder auch die Leseolympiaden.