Erste öffentlicher Auftritt der Stavenhagen-Musikschüler

Greiz.  Stadtkirche in Greiz am vergangenen Sonnabend gut gefüllt – fast zweistündiges Programm begeistert

Louis Winkler und Alina Dillner am Kontrabass. Die Musikschule Stavenhagen in Greiz mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt am 11. Juli nach dem Coronalockdown in der Stadtkirche Greiz. Mehrer Bilder unter www.otz.de/Greiz

Louis Winkler und Alina Dillner am Kontrabass. Die Musikschule Stavenhagen in Greiz mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt am 11. Juli nach dem Coronalockdown in der Stadtkirche Greiz. Mehrer Bilder unter www.otz.de/Greiz

Foto: Tina Puff

Endlich mal wieder an die Öffentlichkeit gehen und zeigen, was jung und alt an der Musikschule Bernhard-Stavenhagen in Greiz gelernt haben. Das war die Intention von Musikschuldirektor Ingo Hufenbach, als er am Sonnabend in die Stadtkirche nach Greiz einlud. 26 Schüler präsentierten vor den Besuchern in der St. Marien Kirche ihr Können.

Für die zahlreichen Gäste, die mit Abstand in der Kirche Platz genommen hatten, gab es klassisches wie auch populäres, instrumentales als auch Gesang. Ingo Hufenbach hatte gemeinsam mit seinen Kollegen ein Programm von A bis Z, von Akkordeon bis Zitter, von Aerosmith über Mozart bis hin zu Warlamoff zusammengestellt. Dem Publikum stellten sich „alte“ Musikschulhasen, wie auch junge, noch am Anfang stehende Musiker. Zu den „alten“ Musikschulhasen gehört unter anderem auch der erst zehnjährige Gustav Dietzsch. Wie ein kleiner Profi präsentierte er den ersten Satz der Sonate facile von Wolgang Amadeus Mozart. Seine kleinen Finger flogen gekonnt über die Tasten des Flügels und auch seine Körpersprache war ein Hingucker. Gustav Dietzsch lernt seit seinem vierten Lebensjahr an der Musikschule Klavier, erzählt Musikschullehrerin Cirsten Wetzel.

Zu den Neulingen gehörte unter anderem Louis Winkler. Seit Schuljahresbeginn lernt er Kontrabass. Durch Corona also gerade einmal ein halbes Jahr. Unterstützt von Alina Dillner spielte er „Hänschen klein“ und „Der Mond ist aufgegangen“. Am Klavier begleitete die beiden Cirsten Wetzel. Hochkonzentriert gab Louis seine Stücke zum Besten und erntete redlichen Applaus.

Hufenbach versprach den Gästen und Schülern, dass der Unterricht dem Corona-Virus nicht zum Opfer fallen wird. Und er erzählte, dass die Kinder und Jugendlichen auch während der Schließzeit musikalisch betreut wurden. Auch im kommenden Schuljahr werde man alles erdenkliche Tun, damit die Schüler sich an ihren Instrumenten oder im Gesang weiterentwickeln, so Hufenbach.