Einwohnerversammlung

Erster Teil vom Steinberg bald fertig

Teichwolframsdorf.  Die Teichwolframsdorfer haben eine Menge Fragen auf dem Herzen, die sie in der Einwohnerversammlung im Ort los werden wollen.

Die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses war einer der Höhepunkte im Jahr 2019 in Teichwolframsdorf.  

Die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses war einer der Höhepunkte im Jahr 2019 in Teichwolframsdorf.  

Foto: Archiv: Tobias Schubert

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Gute und schlechte Nachrichten hatte der Ortschaftsbürgermeister Gerd Halbauer (CDU) bei der Einwohnerversammlung im neugebauten Feuerwehrgerätehaus für die Teichwolframsdorfer. So konnte er unter anderem darüber informieren, dass der erste Bauabschnitt der Gemeinschaftsmaßnahme von Landgemeinde und Zweckverband Taweg am Steinberg in Teichwolframsdorf sich dem Ende nähert. So sei der Asphalteinbau inzwischen erfolgt, kleinere Restarbeiten sollen bis 13. Dezember mit halbseitiger Sperrung der Straße erledigt werden. Der Start des zweiten Bauabschnitts bis zur Einmündung Lindenweg ist für 2020 geplant, einen genauen Termin gibt es derzeit nicht. Verschoben auf 2020 hat sich hingegen die geplante Baumaßnahme in der Bergstraße in Teichwolframsdorf. Grund dafür ist, dass die Bauarbeiten in Kleinreinsdorf länger dauern, als geplant, die Umleitung für den Bus in dieser Zeit aber über Teichwolframsdorf führt. Daher müsse die Bergstraße noch warten. Geplant ist derzeit ein Beginn im ersten Quartal 2020, der aber von der Witterung abhängig ist. Die Arbeiten sollen drei bis vier Wochen unter Vollsperrung der Straße dauern.

Gebaut wird derzeit auch in der Turnhalle in Teichwolframsdorf, die komplett gesperrt ist. Dort waren umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig, die nach einem 1994 geschlossenem Vertrag der Landkreis übernimmt, an denen die Gemeinde als Grundstückseigentümer aber finanziell zu einem Drittel beteiligt ist. Das werde sich aber ab 1. Januar 2020 ändern, wenn die neue Thüringer Sportstättenförderrichtlinie eine Übernahme der Turnhalle durch die Gemeinde vorsehe. Nicht nur müsse sie dann für die Betriebskosten aufkommen, auch sei jetzt schon abzusehen, dass beispielsweise auch das Dach bald gemacht werden müsse. Eine Mammutaufgabe für die finanziell immer noch klamme Gemeinde.

Enttäuschen mussten Halbauer und Bauamtsmitarbeiter Gunter Walzel auch die Hoffnungen auf eine baldige Sanierung der Hauptstraße/Talstraße in Teichwolframsdorf, über die inzwischen seit vielen Jahren diskutiert wird. Eine Sanierung sei durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, Region Ost (früher Straßenbauamt Ostthüringen) für die nächsten Jahre nicht vorgesehen. Zudem seien alle Versorgungsträger einzubinden, wenn die Maßnahme doch geplant werden sollte. Das bedeutet auch, dass sie sie zuvor in ihre jeweiligen Haushalte einplanen müssten. Eine Hoffnung sei, dass sich genug Menschen an der Talstraße fänden, die sich an Gas anschließen lassen würden. In diesem Zuge sei dann vielleicht auch die Straßensanierung möglich. Zudem bat Walzel darum, Schäden schnellstmöglich an die Gemeinde zu melden, damit der Bauhof sie beheben könne.

Eine längere Diskussion gab es auch über den möglichen Verkauf der Hagenbergschänke in Teichwolframsdorf. Schließlich hänge auch eine Gaststätte daran, so ein Einwohner. Halbauer bestätigte, dass es Angebote gebe. Er versprach aber auch, alles für den Erhalt der Gaststätte zu tun. Man wisse um deren Bedeutung und wolle sich bei einem Verkauf vertraglich den Weiterbetrieb von Gaststätte und Kegelanlage zusichern lassen. Darüber hinaus werde das Thema in den Ausschüssen und im Gemeinderat immer kontrovers diskutiert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren