Gemälde von Friedrich Reimann nun im Besitz des Städtischen Museums Zeulenroda-Triebes

Zeulenroda-Triebes  Bayreuther Frauen haben 13 Gemälde des Zeulenrodaer Jagd- und Tiermalers an die städtische Einrichtung übergeben

Von links: Reiner Eisenschmidt, Christian Sobeck und Rainer Tilp gestalten die Ausstellung im Atrium des Städtischen Museums Zeulenroda-Triebes.

Von links: Reiner Eisenschmidt, Christian Sobeck und Rainer Tilp gestalten die Ausstellung im Atrium des Städtischen Museums Zeulenroda-Triebes.

Foto: Heidi Henze

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Wie es der Zufall manchmal will: Zwei Frauen aus Bayreuth waren im Besitz von insgesamt 13 Gemälden, die der Zeulenrodaer Jagd- und Tiermaler Friedrich Reimann gezeichnet hat.

Ende Dezember des vergangenen Jahres lasen die Frauen den Artikel in der Ostthüringer Zeitung, dass im Städtischen Museum Zeulenroda, Aumaische Straße, durch den Museumsleiter Christian Sobeck ein Kabinett für den deutschen Jagd- und Tiermaler Friedrich Reimann aus Zeulenroda eröffnet wurde.

Ein glücklicher Umstand für die Frauen aus Euskirchen, deren Männer verstorben sind. Die waren ursprünglich aus dem heutigen Zeulenroda-Triebes und sind in den 60er- und 70er-Jahren umgesiedelt. Doch seit dieser Zeit immer wieder regelmäßig in die Heimatstadt der Männer zu Besuch gekommen. Mit dem „Besuchergeld“ was sie umtauschen mussten, haben die Familien Gemälde des Zeulenrodaer Malers erworben. Nach dem Tod ihrer Männer haben die Frauen nur wenig Beziehung zu Friedrich Reimann.

Als sie den Artikel lasen, wussten sie was zu tun war. Sie meldeten sich bei Christian Sobeck und boten ihm die Schenkung dieser Gemälde an. Insgesamt sind es 13 Stück. „Die Reimänner sollen wieder nach Hause kommen“, sagt die Dame am Telefon am anderen Ende.

Für den Museumsleiter ein glücklicher Umstand, zumal ­darunter sich auch ein Gemälde befindet wie die Zscherlichbrücke, das auch er so noch nicht kannte. Die Ölbilder und Aquarelle von Friedrich Reimann, werden im Atrium des Städtischen Museums Zeulenroda-Triebes zu sehen sein.

Nach der Ausstellung könnte sich der Museumsleiter Christian Sobeck vorstellen, die Gemälde im Kabinett in der ersten Etage auszutauschen und so eine ständig wechselnde Ausstellung zu gestalten.

Öffnungszeiten: Dienstag: 9 bis 16 Uhr, Mittwoch: 9 bis 16 Uhr, Donnerstag: 9 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertags: 13 bis 16 Uhr

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