Greiz: Glückliche Tage und ein kleiner Prinz

In der Vogtlandhalle in Greiz sind beim Theaterherbst „Glückliche Tage“ zu erleben.

In der Vogtlandhalle in Greiz sind beim Theaterherbst „Glückliche Tage“ zu erleben.

Foto: Conni Winkler / Archiv

Greiz.  Das steht beim Theaterherbst am Dienstag auf dem Programm.

Drei große Namen der Bühne eröffnen am Dienstag, 14. September, den nächsten Theaterherbstabend: Sabine Wackernagel, Valentin Jeker und im übertragenen Sinn Samuel Beckett. Des letzteren Monolog „Glückliche Tage“ ist um 18.30 Uhr in der Vogtlandhalle Greiz zu erleben.

Winnie, die Protagonistin des Stückes „Glückliche Tage“ steckt wie eine Larve in einem Erdhügel fest. Kann nur noch Arme, Beine, Kopf bewegen. Ist Gefangene ihrer selbst. Schwärmt trotzdem von einem „himmlischen Tag“. Am Ende der Hoffnung beginnen manche Menschen, das bedrückende Sein zu idealisieren, um dieses nicht aushalten zu müssen.

Sabine Wackernagel gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten deutschen Theater- und Filmschauspielerinnen. Der Schweizer Valentin Jeker machte sich ebenfalls einen klangvollen Namen als Schauspieler und Theaterregisseur. Wackernagel und Jeker sind zudem die Eltern der auch in Greiz schon mehrfach aufgetretenen Schauspielerin Katharina Wackernagel.

Phantasie und Realität nah beieinander

Mit der Bühnenfassung des Klassikers von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“ feiert am Dienstag, 20.30 Uhr, die Schauspielwerkstatt im Goethepark Premiere. „Man sieht nur mit dem Herzen, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar“, lautet einer der Schlüsselsätze in „Der kleine Prinz“, den die Teilnehmenden der von dem Hildesheimer Regisseur Florian Brand geleiteten Schauspielwerkstatt präsentieren.

Der kleine Prinz, dessen Herz an einer Rose hängt, reist von Planet zu Planet und lernt dabei teils skurrile, freundliche, rätselhafte oder verbohrte Menschen und Tiere kennen. In allen Begegnungen liegen, gleich der Buchvorlage, Phantasie und eine vage sichtbare Realität nah beieinander. Dokumentarische Texte stehen neben poetischen. Erzählung wird mit Bewegung verbunden. Alles geht mit dem Publikum auf eine theatrale Reise.

Mehr Informationen unter www.theaterherbst.de

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