Greiz: Mit Inkspot ins neue Jahr swingen

Andreas Möbius und Melchior Krause von der Inkspot Swingband

Andreas Möbius und Melchior Krause von der Inkspot Swingband

Foto: Inkspot Swingband

Greiz.  Einen Lindy-Hop-Crashkurs gibt es am Sonnabend, 28. Januar, in der Vogtlandhalle.

Unter dem Motto „Der Winterspeck muss weg“ kann am Sonnabend, 28. Januar, 20 Uhr, in der Vogtlandhalle Greiz zu Live-Musik getanzt werden. In Zusammenhang mit diesem Konzert gibt es zuvor einen kostenlosen Crashkurs ab 18.30 Uhr, um sich mit dem Lindy Hop vertraut zu machen.

Domenica Richter, Frontfrau der Inkspot Swingband, erklärt, worum es dabei geht: Der Lindy Hop ist ein Tanzstil der 1930er Jahre in den USA und gilt als Vorläufer der Tänze Jive, Boogie-Woogie und des Rock‘n‘Roll. Sein Revival in Europa begann Anfang der 1980er Jahre, und seit 1998 finden in vielen Städten regelmäßige Tanztreffen statt. Jeder könne Lindy Hop tanzen und es bedürfe keiner speziellen tänzerischen Voraussetzungen, um die Grundschritte zu erlernen.

1981 gründeten sieben Schüler, Lehrlinge und Studenten in Zeulenroda eine Band, der sie den Namen „Inkspot Swingband“ gaben. Etwas untypisch für ihre Generation infizierten sie sich mit dem Swing-Virus, nachdem sie Filme über Benny Goodman, Glenn Miller und Louis Armstrong gesehen hatten. Ein Besuch des Dresdner Dixielandfestivals gab einen weiteren entscheidenden Impuls. Begeistert von derartigen Klängen begannen sie mit dem Sammeln historischer Aufnahmen aus der Zeit, als Jazz noch Tanzmusik war, um sie auf ihre Weise zu interpretieren.

In ihrer Anfangszeit war die Inkspot Swingband eine der jüngsten Nachwuchs-Jazz- und Swingbands der DDR. Sie gewann mehrere Wettbewerbe und wurde zudem auf Festivals im In- und Ausland als auch mehrfach im Fernsehen einem breiten Publikum präsentiert.

Karten gibt es in der Vogtlandhalle Greiz unter Telefon 036619/62 880 und in der Tourist-Information Greiz.