Greiz: Zehn plus eins ins Finale geschickt

Katja Grieser
| Lesedauer: 2 Minuten
Die Jurymitglieder Thomas Schäfer, Jens Schott, Maren Herpich, Peter Jahn und Frank Brettfeld sprechen über die Bewerber.

Die Jurymitglieder Thomas Schäfer, Jens Schott, Maren Herpich, Peter Jahn und Frank Brettfeld sprechen über die Bewerber.

Foto: Katja Grieser

Greiz.  Verein des Jahres Elf Vereine aus Greiz wetteifern um den Sieg.

In diesem Jahr ist alles anders. Zwar suchen Ostthüringer Zeitung und der Verein Greiz erleben wieder den Verein des Jahres, doch bei der sechsten Auflage haben wir etwas verändert. Und davon profitieren die ehrenamtlich Aktiven.

Plan geändert

Nachdem im vorigen Jahr Jens Schott von Rewe Schott als Hauptsponsor ins Boot geholt werden konnte, folgen ihm in diesem Jahr Toralf Zipfel und Maren Herpich von Ziba Bau Greiz sowie Frank Brettfeld von der Zurich Versicherung. Und das bedeutet, dass statt bislang fünf nun zehn Vereine ein Preisgeld bekommen sollten. So war der ursprüngliche Plan.

Nun hatte die Jury, bestehend aus Greizer Unternehmern und OTZ-Redaktionsleiterin Katja Grieser, erwartet, dass uns in diesem Jahr besonders viele Bewerbungen ins Haus flattern würden. Nach dem gefühlten Dauerlockdown erwacht das Leben ja langsam wieder. Und damit auch das Vereinsleben. Doch offensichtlich müssen da noch einige wachgeküsst werden. Wir haben lediglich elf Bewerbungen und damit weniger als in Vor-Corona-Zeiten, bekommen. Nun wollten die Jurymitglieder nicht zehn Vereine ins Finale schicken und einen außen vor lassen. Deshalb haben sie sich entschlossen, elf Vereine ins Rennen um den Sieg zu schicken.

Der RSV Rotation Greiz, die Radsportfreunde und der Theaterherbst, der Fanfarenzug und der Waldhausverein, der Tanzkreis Grün-Weiß, der Fischereiverein Goldene Aue und die Bonsaifreunde, der Fotoclub, die Technischen Zeitzeugen sowie die Astronomische Gesellschaft sind Kandidaten für den Verein des Jahres 2021.

Dank Unterstützung von Unternehmen und Einzelpersonen bekommt nicht nur der Sieger 1000 Euro Preisgeld. Bereits in den vergangenen Jahren haben die anderen vier Finalisten jeweils 250 Euro erhalten. Diesmal erhalten die zehn Vereine, die nicht als Sieger aus dem Rennen gehen, jeweils 250 Euro.

Gewonnen hat aber – abgesehen vom Preisgeld – jeder der elf Finalisten. In der OTZ werden wir jeden Einzelnen vorstellen, indem wir für jeden Verein eine komplette Zeitungsseite zur Verfügung stellen.