Greizer Papierfabrik stellt Kalender gegen Kinderarbeit her

Greiz.  Der Anlass ist das „Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit“ der Unesco. Ein Exemplar wird auch in Greiz ausgestellt.

Udo Hollbach (links), Geschäftsführer der Papierfabrik Greiz, mit Landtagsvizepräsident Dirk Bergner (FDP) und dem Kalender, den das Unternehmen zum Thema Kinderarbeit produzierte. 

Udo Hollbach (links), Geschäftsführer der Papierfabrik Greiz, mit Landtagsvizepräsident Dirk Bergner (FDP) und dem Kalender, den das Unternehmen zum Thema Kinderarbeit produzierte. 

Foto: Dirk Bergner

Ein Kalender aus Greiz macht nun auch in seinem Büro in Erfurt auf die weltweite Problematik der Kinderarbeit aufmerksam, schreibt Landtagsvizepräsident Dirk Bergner (FDP) in einer Pressemitteilung.

Er sei stolz darauf, dass es in Thüringen so innovative Unternehmen gibt, wie die zur Koehler Paper Group gehörende Papierfabrik Greiz. Diese sei nicht nur als die älteste noch arbeitende Papierfabrik Thüringens bekannt, sondern gehöre mittlerweile auch zu den führenden Recycling-Papier-Herstellern Europas.

Die Koehler Paper Group investiert aktuell in ihren Greizer Standort sieben Millionen Euro, um das werkseigene Kraftwerk umweltfreundlicher auszurüsten. Außerdem bleibe das Unternehmen auch ansonsten gesellschaftlich engagiert.

Das Jahr 2021, das seitens der Unesco zum „Internationalen Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit“ wurde, habe die Papierfabrik nun zum Anlass für ein Aufsehen erregendes Projekt genommen. Gemeinsam mit Partnern fertigte die Greizer Firma einen Non-Profit-Kalender, der sich dem Thema Kampf gegen Kinderarbeit widmet.

Recyclingpapier mit Ästhetik

Wer den in limitierter Auflage herausgegebenen Kalender der Koehler Paper Group für dieses Jahr sehe, glaube nicht, dass er komplett aus mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichneten Recycling-Papier hergestellt wurde, schreibt Bergner in der Mitteilung.

Teils mit Prägedruck, teils beschichtet oder mit Golddruck - das einzigartige Recyclingpapier mit Naturpapiercharakter offenbare hervorragende Weiterverarbeitungseigenschaften und ein hohes Maß an Ästhetik.

Der Kalender wird wie in den Vorjahren verschenkt – an Mitarbeiter, Kunden oder auch Freunde des Unternehmens. Der Papierfabrik-Geschäftsführer Udo Hollbach überreichte Landtagsvizepräsident Dirk Bergner zwei dieser Kalender. Der zweite wird im Bürgerbüro des Abgeordneten am Greizer Markt gezeigt, so Bergner abschließend.