Hodentumor, Wasser in Bauch und kaputtes Kreuz: Viel Hilfe für den Greizer Hund „Opi“

Tobias Schubert
| Lesedauer: 2 Minuten
Dem Shar-Pei „Opi“ im Greizer Tierheim geht es schon merklich besser, nachdem er zuvor aus schlechter Haltung gerettet wurde.

Dem Shar-Pei „Opi“ im Greizer Tierheim geht es schon merklich besser, nachdem er zuvor aus schlechter Haltung gerettet wurde.

Foto: Tobias Schubert

Greiz.  Nachdem in der OTZ ein Hilferuf veröffentlicht wurde, kann sich das Tierheim über viele Spenden freuen.

„Es zeigt, dass es noch Menschen gibt, die ein Herz für Tiere haben.“ Die Greizer Tierheimleiterin Elke Becker wirkt froh und erleichtert, als sie das sagt. Und sie hat Gründe, denn nachdem in der Ostthüringer Zeitung der Aufruf des Tierheimes für „Opi“ veröffentlicht wurde, seien in der Einrichtung eine große Zahl Spenden für den Hund eingegangen, der aus schlechter Haltung gerettet wurde.

Knapp 1000 Euro erreichten das Tierheim in den vergangenen Tagen, alle für den Vierbeiner, der vom Veterinäramt aus einem Haus in Triebes geholt wurde und bei dem der Tierarzt unter anderem einen Hodentumor, Wasser in Bauch und Lunge sowie ein kaputtes Kreuz feststellte.

Von den unterschiedlichsten Menschen seien die verschiedensten Beträge gekommen, ist die Tierheimleiterin dankbar. Teilweise wurden die Spenden persönlich übergeben oder in den Briefkasten gesteckt. 400 Euro spendete die ehemalige Greizer Tierheimleiterin Sabine Wonitzki, die in ihrer neuen Heimat vom traurigen Schicksal des chinesischen Faltenhundes las und sofort reagierte. „Sie hatte früher schon einmal mit der Rasse geliebäugelt, sich dann aber dagegen entschieden“, erzählt Elke Becker. Als Wonitzki den Bericht las, habe sie sofort helfen wollen.

Gute Nachrichten nach Bluttest

Auch was „Opi“ betrifft, wie die Tierheimmitarbeiter den zwölfjährigen Shar-Pei getauft haben, hat Becker gute Nachrichten: Der Bluttest, dessen Ergebnisse beim letzten Mal noch ausstanden, sei besser ausgefallen, als man befürchtet hatte. Zudem gehe es mit „Opi“ weiterhin aufwärts. „Er fühlt sich pudelwohl bei uns und läuft auch schon viel auf dem Gelände rum.“

Wenn er aufgepäppelt ist, soll der Shar-Pei in der „ Seniorenresidenz“ in Langenbuch seinen Lebensabend verbringen. Weil er bis dahin aber noch teure Medikamente, Spezialfutter und eine Kastration benötigt, würde man sich im Tierheim natürlich weiterhin über Unterstützung freuen.

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