Kolumne

Klassisch muss es sein

Tina Puff über die Weihnachtsgans

Tina Puff

Tina Puff

Foto: Peter Michaelis

Wirklich viele Gänsezüchter gibt es in der Umgebung von Greiz und Zeulenroda nicht. Da ist es fast nachvollziehbar, dass bei allen angefragten Züchtern die Gänse schon vergeben sind. Bedacht werden vor allem Familie, Nachbarn und Bekannte oder Stammkunden. Da kann man echt glücklich sein, wenn man zu einer solchen Gruppe gehört und die Gans nicht aus der Kühltruhe des Supermarktes holen muss.

Hört man sich um, wie sie am liebsten gegessen wird, dann ist die Antwort fast immer die gleiche. Ungefüllt, gebacken im Ofen, gewürzt mit Beifuß, dazu gibt es Rotkohl und Klöße. Ich mag sie so auch am liebsten. Und das Rotkraut muss bei uns selbst gemacht sein. Darum kümmert sich Gott sei dank noch meine Mutter. Denn die Weihnachtsgans essen wir in Familie.

Sucht man nach Rezepten für einen Gänsebraten, dann stößt man auf eine Unmenge davon – angefangen mit Maronen- oder Pflaumenfüllung bis hin zu Quitten- oder Apfelsauce. Man findet Vielfältiges. Ich bin ja überhaupt kein Freund von Mischungen wie süß und herzhaft. Mit Toast Hawaii könnte man mich jagen.