Kommentar: Ein Angebot, das fehlt

Marcus Voigt über die ergebnislose Versteigerung der Bowlingbahn.

Marcus Voigt

Marcus Voigt

Foto: Sascha Fromm

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Es ist ein nicht alltägliches Angebot, eine Bowlingbahn ersteigern zu können. Noch zudem eine, die in der Stadt konkurrenzlos wäre. Dass sich bei zwei Auktionen kein Käufer fand, ist für alle bowlingbegeisterten Greizer ärgerlich.

Ärgerlich ist es auch, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Die langjährigen Pächter schienen bei ihren Gästen beliebt, selbst eine Hausliga hatte hier ihre Heimstätte gefunden. Doch zwischen Eigentümer und Pächtern hat es geknirscht, das wird nun im Nachgang der Versteigerung deutlich. Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Engagements scheiterten derart, dass sich beide Parteien wohl unversöhnlich gegenüberstehen. Die Verlierer dieses Streits sind indes alle Bowlingspieler in Greiz und Umgebung, seien es nun Gelegenheitsaktive oder ehrgeizige Hobbysportler. Gerade in den kommenden, ungemütlichen Wintermonaten bietet eine Bowlingbahn die passende Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen, ohne sich den kalten Temperaturen aussetzen zu müssen. Dieses Angebot fehlt nun. Wie lange, ist unklar. So bleibt zu hoffen, dass sich in der zweimonatigen Verlängerung doch noch ein Interessent findet, der das Freizeitangebot in Greiz wieder bereichert. Dann könnten die Einwohner der Stadt endlich wieder Kugeln über die Bahnen rollen lassen.

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