Landesstraße in Teichwolframsdorf: Sanierung könnte bis 2025 erfolgen

Die Landesstraße in Teichwolframsdorf ist seit Jahren in einem schlechten Zustand. 

Die Landesstraße in Teichwolframsdorf ist seit Jahren in einem schlechten Zustand. 

Foto: Tobias Schubert / Archiv

Teichwolframsdorf.  Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Dirk Bergner (FDP) hervor.

Aus Sicht der Thüringer Landesregierung ist in Teichwolframsdorf die Sanierung der Landesstraße 1085 vom Ortseingang aus Richtung Neumühle bis zum Knotenpunkt mit der Landesstraße 2337 erforderlich. Das schreibt der FDP-Landtagsabgeordnete Dirk Bergner zu einer Antwort des zuständigen Staatssekretärs Torsten Weil (Linke) auf seine Kleine Anfrage. Auch diese Zeitung hatte schon darüber berichtet.

Eingeordnet sei die Umsetzung der Maßnahme laut Staatssekretär Weil bis zum Jahr 2025. Voraussetzung für die Sanierung sei jedoch die Erneuerung aller übrigen unterirdisch zu verlegenden Medien wie Wasser, Energie und Telekommunikation.

Die Gemeinde will sich um die Erneuerung der Gehwege und Bushaltestellen sowie um die notwendigen Planungen kümmern. Sowohl der Gemeinde als auch dem Zweckverband stünden nach eigenen Angaben gegenüber dem Land frühestens 2023/24 dafür Mittel zur Verfügung, zitiert Bergner Weil.

Kritik und Lob

Für ihn sei Weils Antwort die Bestätigung seines politischen Agierens, schreibt Bergner. Er beklage seit langem, dass im kommunalen Finanzausgleich (KFA) in keiner Weise der Investitionsstau berücksichtigt ist. „Bei der Ermittlung des KFA muss auch ein angemessener Anteil für die Vorhaben vorgesehen werden, die in der Vergangenheit aus Geldmangel nicht erledigt werden konnten. Die Gemeinden könnten so schneller reagieren, wenn das Land Bereitschaft für Baumaßnahmen signalisiert oder Fördermittel vergeben werden. Oft ist es für Kommunen schwierig oder unmöglich, die nötigen Eigenmittel aufzubringen.“

Das Positive an Weils Antwort wolle er dennoch würdigen: „Immerhin kommt nun endlich Bewegung in die Angelegenheit. Die Verantwortlichen vor Ort kämpfen schon so lange um die Realisierung dieser Straßenbaumaßnahme.“

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