Mehr als 8000 Schüler lernen im Landkreis Greiz

Greiz.  Allein in 21 Grundschulen sind es fast 2500. Schulobstprogramm wird von 13 Einrichtungen genutzt

Eine Schülerin meldet sich in einem Klassenzimmer. Im Landkreis Greiz gab es 2019 mehr als 8000 Schüler.

Eine Schülerin meldet sich in einem Klassenzimmer. Im Landkreis Greiz gab es 2019 mehr als 8000 Schüler.

Foto: Symbol: Marijan Murat / dpa

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Die Schulen in Trägerschaft des Landkreises Greiz besuchten im Jahr rund 7500 Schüler. Das geht aus dem Jahresrückblick des Landkreises Greiz hervor.

Nicht enthalten in diesen Zahlen sind die der Grund- und Regelschulen in Zeulenroda-Triebes, da die Stadt für diese selber Träger ist – also für die Solle- und die Kresseregelschule sowie die Grundschulen Reimann, Kresse und Rötlein. Im Schuljahr 2017/2018 lernten in diesen Einrichtungen noch einmal rund 1000 Schüler. Aktuellere Zahlen waren gestern leider nicht zu bekommen.

Etwa 3,4 Millionen Euro für Schülerbeförderung im Landkreis Greiz

Die Grundschulen machten den größten Anteil aus, sowohl was die Anzahl der Schulen als auch die Anzahl der Schüler betrifft, wie das Landratsamt Greiz mitteilt. 21 Grundschulen wurden von 2429 Schülern besucht, 2088 davon waren Hortkinder.

In zehn Regelschulen lernten 2190 Schüler, die vier Gymnasien – Osterland in Gera, Merbold in Greiz, Schiller in Zeulenroda-Triebes und Dörffel in Weida – besuchten 1917 Schüler.

Vier Förderzentren im Landkreis kamen auf 164 Schüler, das Staatliche Berufsbildungszentrum Ernst Arnold mit seinen Schulteilen in Greiz und Zeulenroda-Triebes besuchten insgesamt 815 Schüler.

Doch dies sind nicht die einzigen Zahlen, die der Jahresrückblick mit Bezug auf die Schulen enthält. Ein weiterer Punkt sind die Kosten für die Beförderung der Kinder und Jugendlichen, die sich 2019 laut Landratsamt Greiz auf insgesamt circa 3,4 Millionen Euro beliefen. Durchschnittlich wurden pro Monat 3140 Schüler mit Bus und Bahn zur Schule gebracht, 219 mit anderen Fahrzeugen im Rahmen einer Sonderbeförderung.

Rund 3200 Euro für begabte Schüler

Am Thüringer Schulobstprogramm nehmen im Landkreis Greiz im Schuljahr 2019/2020 insgesamt zwölf Grundschulen und ein Förderzentrum teil. Die derzeit 1508 begünstigten Schüler werden ein- bis zweimal pro Woche beliefert. Hierbei wird je Ausgabetag ein Portionspreis von maximal 34 Cent gefördert. Der Gesamtzuschuss beträgt für die im Landkreis Greiz teilnehmenden Schulen circa 9400 Euro. Erstattet werden vom Freistaat Thüringen die Kosten für das Schulobst- und -gemüse.

Schon seit rund zehn Jahren beteiligt sich der Freistaat Thüringen am EU-Schulobst- und Gemüseprogramm. Das Programm wird in mehreren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und innerhalb Deutschlands in neun Bundesländern durchgeführt. Ziel des Programmes ist es, den Verzehr von Obst und Gemüse bei Kindern im Grundschulalter zu steigern sowie gesunde und ausgewogene Ernährungsgewohnheiten zu fördern. Auch Unterrichtseinheiten oder Bauernhofbesuche können laut dem Thüringer Verbraucherschutzministerium gefördert werden, um den Kindern den Wert der landwirtschaftlichen Erzeugnisse näher zu bringen.

Rund 3200 Euro konnte der Schulträger Landkreis Greiz im Jahr 2019 in die Förderung von begabten Schülern in seinen Bildungseinrichtungen stecken. Beantragt hatten eine Förderung insgesamt 16 Schulen aufgegliedert in jeweils sechs Grund- und Regelschulen und die vier Gymnasien. Gedacht ist das Geld unter anderem für die Teilnahme an Spezialausscheiten beziehungsweise Wettbewerben in Fächern wie Mathe, Physik, dem Sprachunterricht und anderen. Daran nahmen aus dem Landkreis Greiz 597 Schüler teil.

Auch für die Zukunft plant der Landkreis weitere Investitionen in seine Bildungseinrichtungen. Im Nachtragshaushalt für 2019/2020 sind für bauliche Maßnahmen allein mehr als acht Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. Das sind mehr als die Hälfte der Gelder, die im Vermögenshaushalt zur Verfügung stehen.

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