Drei Fragen an den Kreisstraßenmeister

Torsten Bernstein, Kreisstraßenmeister des Landkreises Greiz, erklärt warum weniger Schnee, mehr Arbeit für die Kreisstraßenmeisterei bedeutet.

Torsten Bernstein ist Kreisstraßenmeister des Landkreies Greiz.

Torsten Bernstein ist Kreisstraßenmeister des Landkreies Greiz.

Foto: Norman Börner

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1. Der Schnee lässt in diesem Winter auf sich warten. Was bedeutet das für die Kreisstraßenmeisterei?

Ein typische Winterwetterlage wäre für uns sehr erfreulich. Der ausbleibende Winter bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für uns. Aufgrund der Temperaturen ist ständig mit überfrierender Nässe zu rechnen. Die Winterdienstbereitschaft muss also immer da sein. Da ein regelmäßiger Winterdienst derzeit aber nicht erforderlich ist, sind unsere Mitarbeiter auch mit anderen Aufgaben beschäftigt. Daher rüsten wir die Fahrzeuge aktuell jeden Tag um.

2. Was machen Ihre Mitarbeiter, wenn sie nicht in den Winterdienst müssen?

Wir führen parallel notwendige Straßenreparaturen durch und sind in der Gehölzpflege tätig.

3. Was passiert mit dem Streusalz, das derzeit nicht benötigt wird?

Die Streusalzvorräte für die Winterdienstperiode sind in Streugutlagersilos gelagert. Dort können sie trocken aufbewahrt werden, sind aber auch für den schnellen Einsatz bereit. Der Bedarf wird immer auf Grundlage einer Jahresbedarfsausschreibung ermittelt, regelmäßig disponiert und ergänzt. Sollte sich in den nächsten Wochen kein Wetter einstellen, das einen Winterdienst erfordert, wird für die folgende Winterdienstperiode ein geringerer Ergänzungsbedarf benötigt. Wir brauchen dann also weniger Streusalz zu besorgen.

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