Meine Meinung: Cordula Fischer über eine tolle Idee, die nicht sterben darf

Jeanette Völker und Uwe Hager haben es angepackt. Nicht jammern, sondern selbst etwas auf die Beine stellen. Hut ab.

Die Idee, einen Spendenlauf zu organisieren, war fantastisch. Dass sich daraus eine Veranstaltung entwickelt hat, die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Zeulenroda-Triebes lockt, ist unbezahlbar – für die Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena natürlich in erster Linie, die auf Spenden angewiesen ist, aber auch für die Stadt, für die Region, für das Image und die Werbung für eine sonst in Deutschland eher unbekannte oder vergessene Ecke des Landes. Dass es im Leben Gründe gibt, aus denen einige Aufgaben zu viel werden und nicht mehr zu stemmen sind, ist nachvollziehbar. Eine schöne Geste ist auch, dass sich die beiden Organisatoren als Duo verstehen, von dem nicht ein Teil als Einzelkämpfer weiter macht. Aber es muss sich ein Nachfolger finden, der für die Sport- und Benefizveranstaltung in den kommenden Jahren den Hut aufhat. Der Spendenlauf darf nicht sterben, denn das würde all die Arbeit und Mühe der vergangenen Jahre schmälern, und es müsste den Zeulenrodaern ein Armutszeugnis ausgestellt werden, die dann wohl einfach nicht begreifen (wollen), wie die Stadt attraktiv werden könnte.

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