Meine Meinung: Hilfe zur Selbsthilfe

Heidi Henze über eine Aktion, die fasziniert
Heidi Henze, Reporterin für die Redaktion Zeulenroda.

Heidi Henze, Reporterin für die Redaktion Zeulenroda.

Foto: Peter Michaelis

Heidi Henze über eine Aktion, die fasziniert und wie schon kleine Beträge helfen können.

Es ist bestimmt keine leichte Aufgabe, sich in eine ganz andere Kultur einzufinden, sie versuchen zu verstehen und dann auch noch Hilfe anzubieten. Doch irgendwie haben die Rischers aus Pausa den richtigen Draht dazu gefunden.

Michael Rischer sagt, dass er die guten Verbindungen zu den Menschen in den Ghettos von Uganda gefunden hat, sei auch seiner Frau Annett zu verdanken. Sie würde vieles aus dem Bauch heraus entscheiden und vor allem mit dem Herzen. Dafür sei er ihr dankbar.

Er weiß ebenso, dass die Entscheidungen mit dem Herzen, die vielen Spenden, die die Rischers jedes Mal wieder bekommen, wenn sie von ihren Kontakten, dem Ansinnen und Zielen erzählen, ganz wichtig sind. Ohne dieses Geld hätten sie niemals „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Uganda leisten, die Wassertanks bereitstellen und so Krankheiten eindämmen können oder auch die Schulbänke bauen können. Wenn die vielen Spenden nicht gewesen wären, würden die Kinder immer noch auf notdürftigen Gestellen sitzen müssen. Fakt ist, einen kleinen Betrag zu spenden, tut nicht weh, bringt aber große Freude.