Meinung: Greiz in aller Munde

Katja Grieser über die geplante „Körperwelten“-Ausstellung in Greiz.

Katja Grieser

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Foto: Peter Michaelis

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Bürgermeister Alexander Schulze (parteilos) konnte Freude und Aufregung nicht verbergen, als er vom Kaffeetrinken bei Gunther von Hagens zurückkam. Per Handschlag haben die beiden Männer es klargemacht: Noch in diesem Jahr soll es in Greiz eine „Körperwelten“-Ausstellung mit den inzwischen weltweit bekannten Plastinaten geben. Es war der Wunsch von Hagens, der als Kind und Jugendlicher in Greiz gelebt hat und sich mit der Stadt bis heute verbunden fühle.

Endlich hat es also geklappt. Schulze hat sich seit anderthalb Jahren darum bemüht. Doch schon vor etlichen Jahren, spätestens jedoch seit der Veranstaltung mit dem Plastinator im Kino, wurde eine Schau in Greiz ins Gespräch gebracht. Vermutlich ist man damals nicht hartnäckig genug drangeblieben, was wirklich schade ist. Der Stadt hätte eine zusätzliche Attraktion auch vor Jahren schon gut getan.

Dafür ist die Vorfreude auf die Ausstellung nun umso größer. Gewiss, die Plastination ist umstritten. Das war sie aber schon immer. Und genau das macht die Sache so spannend. Die kontroversen Meinungen haben dazu geführt, dass die „Körperwelten“ von Beginn an in aller Munde waren. Wenn eine solche Schau in Greiz gezeigt wird, wird das gewiss dazu führen, dass die Kleinstadt groß rauskommt. Greiz kann es gebrauchen.

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