Meinung: Hoffen auf ein Wunder

Anstatt in Erfurt Zeit auf Machtspielchen zu verschwenden, hätte man gemeinsam einen Ausweg suchen sollen, findet Tobias Schubert.

Tobias Schubert, Redaktion Greiz

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Foto: Peter Michaelis

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Egal, wie die Situation in Erfurt sich weiterentwickelt, es muss schnell gehen. Die politische Hängepartie, die seit der überraschenden Ministerpräsidentenwahl vorherrscht, hilft niemanden – am wenigsten den Kommunen und ihren Einwohnern.

Es sind genau die politischen Streitereien, wie wir sie in der Landeshauptstadt erleben, die überhaupt erst an diesen Punkt geführt haben. Natürlich war das Wahlergebnis vom Oktober eine Herausforderung, weil es nicht zu den Wünschen passte, die die Landesparteien im Vorfeld hatten. Dennoch wäre es ihre Aufgabe gewesen, einen Ausweg zu finden. Dafür wurden sie gewählt und nicht für die politischen Machtspielchen, die zum jetzigen Chaos führten.

Ich bin zwar kein Freund einer Neuwahl – man kann das Volk nicht so lange wählen lassen, bis das Ergebnis passt –, sehe aber kaum Alternativen dazu. Schließlich müssten sich die Parteien zusammensetzen und miteinander reden, um jetzt noch einen Ausweg zu finden. Und das würde für mich momentan schon einem Wunder gleichkommen.

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