Mitreißender Abschluss der Kresse-Geschichte auf der Burgruine Reichenfels

Hohenleuben  Tausende Besucher kommen zu den Vorstellungen des Hohenleubener Carnevalsvereins auf das Gelände der Burgruine Reichenfels

Vor 14 Jahren feierte der erste Teil der Kresse-Saga des Hohenleubener Carnevalsvereins Premiere. Am Wochenende gab es nun mit dem fünften Teil das vorläufige Ende der Erzählung um den Bauerngerneral. Foto: Tobias Schubert

Vor 14 Jahren feierte der erste Teil der Kresse-Saga des Hohenleubener Carnevalsvereins Premiere. Am Wochenende gab es nun mit dem fünften Teil das vorläufige Ende der Erzählung um den Bauerngerneral. Foto: Tobias Schubert

Foto: Tobias Schubert

14 Jahre ist es inzwischen her, dass der Hohenleubener Carnevalsverein (HCV) 2005, zum 22-jährigen Bestehen des Vereins begann, sich mit seinen Aufführungen des Lebens Georg Kresses anzunehmen. Kresse soll sich während des Dreißigjährigen Krieges der leidenden Bauernbevölkerung angenommen haben und bekam später dafür den Namen Bauerngeneral verliehen. Am Wochenende war nun auch die letzte Station aus Kresses Leben zu sehen, denn mit der fünften Folge feierte der HCV auch den Abschluss der Saga. Und Tausende Besucher kamen zur Burgruine Reichenfels, um dieses, nicht ganz historisch korrekte Spektakel mitzuerleben.

Seit Ostern hatten sich die zahlreichen Mitwirkenden auf die beiden Vorführungen vorbereitet. Während der beiden Abende am Freitag und Sonnabend waren ungefähr 100 von ihnen auf und hinter der Bühne aktiv, damit die Veranstaltung reibungslos ablaufen konnte. Das Drehbuch von Mario Funke sprühte wieder vor Humor und Witz, das die Darsteller mit Bravour umsetzten. Mit den Vorbildern des braven Soldaten Schwejk, etwas Monty Python und vor allem überzeugenden Leistungen der Laienschauspieler gelang es dem HCV nicht nur zu unterhalten, sondern immer wieder auch für laute Lachsalven aus dem Publikum zu sorgen. „Wir sind sehr, sehr zufrieden mit den beiden Aufführungen“, sagte gestern HCV-Präsident Christian Roßram, als 50 Vereinsmitglieder noch am Tag nach dem Spektakel schon wieder alles auf der Burgruine aufräumten. „Der Sonnabend war ein perfekter Abend auf der Bühne und rundherum. So haben wir es uns vorgestellt.“ Mit Kresse solle es nun wirklich zu Ende sein, so Roßram. Das bedeute jedoch nicht, dass es keine weiteren Darbietungen, auch große, geben werde. Man denke schon darüber nach, habe aber im Moment nichts konkretes geplant: „Noch steht das in den Sternen.“

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