Neue Tafel in Waldhaus informiert über besondere Pflanzen

Waldhaus.  Möglich wurde die Info-Tafel in Waldhaus durch eine Spende der Sparkassenstiftung. Naturschutzinfo geht jetzt erst einmal in die Winterruhe.

Die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) (links) und Marianne Soerensen vom Naturschutzbund (Nabu) Gera-Greiz vor der neuen Tafel an der Naturschutzinfo in Waldhaus.

Die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) (links) und Marianne Soerensen vom Naturschutzbund (Nabu) Gera-Greiz vor der neuen Tafel an der Naturschutzinfo in Waldhaus.

Foto: Tobias Schubert

Der Landkreis Greiz ist reich an Natur und damit auch an besonderen Pflanzen. Dazu zählen etwa der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, oder das besonders geschützte Leberblümchen, das ohne Blüte hunderte Jahre alt werden kann. Wer mehr über diese beiden oder viele andere erfahren will, hat jetzt an der Naturschutzinfo die Möglichkeit.

Offiziell eingeweiht wurde dort am Montag eine Informationstafel, die diese besonderen Pflanzen im Fokus hat. Möglich wurde sie vor allem durch die Sparkassenstiftung Gera-Greiz, die durch eine Spende über 1000 Euro den Großteil der Kosten deckte. Die Idee zu der Tafel hatte der Naturschutzbund (Nabu) Gera-Greiz, beantragt wurde sie über den Landkreis Greiz.

Man habe sich für das Thema Pflanzen entschieden, weil die Tierwelt in der Naturschutzinfo schon viel Aufmerksamkeit erfahre, meinte Marianne Soerensen vom Nabu. Zudem seien Pflanzen einfach schwieriger auszustellen, schließlich dürfe man sie gar nicht pflücken, wenn sie geschützt sind. Unter dem Titel „Die faszinierende Welt der Pflanzen“ entstand die Tafel, die vor allem auf Pflanzen hinweisen soll, die auf irgendeine Art etwas Besonderes haben. Die Texte steuerte der Nabu bei, die Fotos kamen von „Fokus-Natur“ aus Greiz.

Es sei eines der Anliegen der Stiftung, Kinder und Jugendliche an Themen wie Naturschutz und Nachhaltigkeit heranzuführen und den Gemeinschaftssinn zu stärken, so Sören Albert, Vorstandsmitglied der Sparkasse Gera-Greiz. Zudem wolle man das Engagement der Ehrenämtler unterstützten. Seit 2016 betreibt der Nabu die Naturschutzinfo, vorher war es der inzwischen aufgelöste Ornithologenverein. Jährlich können zwischen 3000 und 4000 Besucher begrüßt werden, darunter etliche Schulklassen oder Familien. Das war, trotz der Corona-Pandemie, auch dieses Jahr der Fall. Inzwischen wurde die Naturschutzinfo winterfest gemacht. Sie soll im Mai wieder öffnen.