Pausaer Spielgemeinde zu Gast in Bernsgrün

Bernsgrün/Pausa.  Verkündigungsspiel um König David bekommt großen Beifall

„Warum hast du dich über das Gebot deines Herrn hinweggesetzt?“ hinterfragte Prophet Natan (Lysanne Weigelt/rechts) König David (Carsten Weigelt). 

„Warum hast du dich über das Gebot deines Herrn hinweggesetzt?“ hinterfragte Prophet Natan (Lysanne Weigelt/rechts) König David (Carsten Weigelt). 

Foto: Gabriele Wetzel

Mit dem Verkündigungsstück „Wer da fest zu stehen meint“ gastierte die Evangelische Spielgemeinde Pausa in der Bernsgrüner Kirche. „Eigentlich wollten wir schon im Frühjahr hier spielen, aber durften es durch Corona nicht. Deshalb freuen wir uns, dass wir heute spielen können“, so Carsten Weigelt von der Spielgemeinde.

Und sein Wunsch an alle anwesenden Besucher für die folgende andächtige Stunde erfüllte sich durch die Akteure mit einer beeindruckenden, nachhaltigen und ausdrucksstarken Präsentation und Darstellung. Dabei trat zum ersten Mal als neues Mitglied der Spielgemeinde die erst fünfjährige Emely Schädlich bravourös auf. „Mit nur fünf Jahren hätte ich mir das noch nicht getraut“, gesteht sich Carsten Weigelt ein.

Fünfjährige glänzt mit ihrem Auftritt

Das Spiel erzählte aus dem Leben von König David (Carsten Weigelt), der sich mit Batseba, der Frau des Soldaten Uria (Thomas Weigelt) einlässt, worauf sie schwanger wurde.

Um dieses Ereignis zu vertuschen und von ihm abzulenken, holte David Uria aus dem Feld für zwei Tage zu seiner Frau. Aber Uria ging nicht nach Hause, sondern blieb bei seinen Kameraden, denn er wollte nicht die Schandtat vom König decken. Da es nun um das Ansehen des Königs ging, musste ein „Opfer“ gebracht werden. David befahl Uria dort einzusetzen, wo der Kampf am heftigsten ist, so dass er den Tod findet.

Nach der Trauerzeit Batsebas holte David sie in sein Frauenhaus. Als der Prophet Natan ihn fragte, warum er sich über das Gebot seines Herrn hinweggesetzt hat, zum Ehebrecher und Mörder wurde, sah David sein gottloses Verhalten ein und bekannte seine Sünden.

Mit dem gemeinsamen Vaterunser-Gebet und dem Lied „Halleluja“ verabschiedete sich die Spielgemeinde unter verdient großem Beifall der Besucher.

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