Sankt Martin im Zwergenland

Auma-Weidatal.  Die Kleinen aus dem Kindergarten „Zwergenland“ wollten trotz Corona in diesem Jahr, nicht auf die liebgewonnene Tradition mit dem Besuch in der Kirche in Wöhlsdorf, dem Martinsspiel, dem gemeinsamen Singen und den anschließenden Laternenumzug, verzichten.

Doch die Wöhlsdorfer sind ja erfinderisch und wollten ihren Kindern die schöne Tradition ermöglichen. Das Martinsspiel fand unter dem kleinen Publikum im Kindergarten statt. Leider dieses Mal ohne Eltern, Geschwister, Großeltern und weiteren Besuchern. Aber die Kleinen gaben sich alle Mühe. Sankt Martin und die Bettler zeigten sehr große schauspielerische Künste und bekamen den wohlverdienten Applaus von allen Kindern und Erziehern. Und dann gab es auch den Laternenlauf. Mit selbstgestalteten Laternen ging es im Dämmerlicht eine Runde durchs Dorf. Und weil die Laternenlieder so eine tolle Stimmung verbreiten, trällerten die Kleinen ihre Lieder dazu. Fenster und Türen wurden geöffnet und es wurde gewunken und gelacht.

Alle Kinder haben ihre Laternen selbst wieder „ins Ziel“ gebracht. Während die Eltern, die das sonst übernommen hatten, nicht zugelassen waren. Trotzdem war die Runde viel zu schnell vorbei. Im Kindergarten wurde, wie zum Martinstag üblich, noch Gebäck geteilt und ein warmer Tee oder Kinderpunsch gereicht. Ein großes Dankeschön an die sehr verständnisvollen Eltern, die alle geduldig außerhalb des Kindergartengeländes auf die kleinen Laternenträger gewartet haben, schreibt Andrea Schauerhammer.