Schwarze Perle ist zweitbestes Bier Deutschlands

Greiz.  Über 100 Biere hatten sich bei dem Wettbewerb einer großen Boulevardzeitung beworben.

Thomas Schäfer mit dem Bier Schwarze Perle, das jetzt deutschlandweit zum zweitbesten Bier gekürt wurde.

Thomas Schäfer mit dem Bier Schwarze Perle, das jetzt deutschlandweit zum zweitbesten Bier gekürt wurde.

Foto: Katja Grieser

„Es war schön, aber auch anstrengend“, sagt Thomas Schäfer am Mittwochnachmittag, gerade erst aus Berlin zurückgekehrt. Der Chef der Vereinsbrauerei Greiz war am Dienstag zur Preisverleihung einer bundesweit erscheinenden Boulevardzeitung, die das Bier des Jahres gesucht hat. Und er kann sich freuen: Die Schwarze Perle ist auf dem zweiten Platz gelandet.

Prominente haben die Biere verkostet

„Es durften alle privaten Brauereien Deutschlands mitmachen, über 100 Bewerbungen hat es gegeben“, erzählt Schäfer, der sein erst im April auf den Markt gebrachtes Schwarzbier ins Rennen geschickt hat.

In der Verkostungskommission saßen unter anderem Boxer Axel Schulz und Entertainer Frank Zander, die Punkte an die jeweiligen Biere vergeben haben. „In Thüringen sind wir Erster geworden“, erzählt Thomas Schäfer stolz.

Greizer Schwarzbier als einer von drei Finalisten

Dann hat es eine zweite Verkostungsrunde gegeben. Auch hier hat die Schwarze Perle überzeugen können, gemeinsam mit zwei anderen Bieren ist sie ins Finale gekommen. Am 17. November schließlich wurde in Berlin der Sieger bekanntgeben. „Zuvor wurde uns gezeigt, wie die Verkostung ablief. Und wir wurden interviewt“, erzählt der Unternehmer. „Am Ende sind wir Zweiter geworden“, freut sich Thomas Schäfer, der auch die beiden anderen Finalbiere gekostet hat. „Unser Bier ist ja sowieso lecker, aber die beiden anderen waren es auch“, sagt er schmunzelnd.

Die Entscheidung sei äußerst knapp gewesen, „wir lagen nur einen Punkt hinter dem Sieger“, berichtet Schäfer, der sich über die Anerkennung gerade in diesem Jahr freut. „Durch Corona ist es auch für uns eine schwierige Zeit, deshalb tut uns die Aufmerksamkeit gut“, ist der Chef der Vereinsbrauerei überzeugt.