Oldtimermeisterschaft

Sieger der Oldtimermeisterschaft in Greiz geehrt

Greiz.  Die Ostthüringer Oldtimermeisterschaft wurde 2019 schon zum 21. Mal ausgetragen. Nun trafen sich die Gewinner in Greiz.

Von links: Die Organisatoren Thomas Proft und Bert Starke mit den Platzierten der Ostthüringer Oldtimermeisterschaft Marko Jacob, Manfred Grüner, Markus Hertzsch, Jens Rüdiger, Uwe Kleinstäuber, Helmut Hölzner, Benjamin Sänger und David Pfeil in der Gaststätte Lindenhof in Greiz-Moschwitz. 

Von links: Die Organisatoren Thomas Proft und Bert Starke mit den Platzierten der Ostthüringer Oldtimermeisterschaft Marko Jacob, Manfred Grüner, Markus Hertzsch, Jens Rüdiger, Uwe Kleinstäuber, Helmut Hölzner, Benjamin Sänger und David Pfeil in der Gaststätte Lindenhof in Greiz-Moschwitz. 

Foto: Christian Freund

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Die Leidenschaft des 29-jährigen Jan Feustel sind Oldtimer. Die Treffen mit Gleichgesinnten sind für den Greizer immer wieder ganz besondere Höhepunkte. Durch seinen Opa kam er zu diesem Hobby. Das Schrauben an der alten Technik bereitet ihm große Freude. Mit seinem im Jahr 1928 in Berlin gebauten D-Rad R09 nahm er an der diesjährigen 21. Ostthüringer Oldtimermeisterschaft teil und belegte in der Klasse 1, Motorräder bis Baujahr 1945, den zweiten Platz.

Der Korbußener Helmut Hölzner konnte sich sogar über einen ersten Platz in der Klasse 6, Automobile von 1946 bis 1960, freuen. Ursprünglich hatte er die BMW Isetta, Baujahr 1957, seiner Frau zum 60. Geburtstag im Westen gekauft, selbst fuhr er zu dieser Zeit einen Messerschmitt-Kabinenroller. „Jetzt nehmen wir gemeinsam mit der Isetta an den vielen schönen Ausfahrten teil. Das Hobby mit anderen Motorsport-Fans zu teilen macht uns immer wieder richtig Spaß“, erklärte er.

Aus dem sächsischen Frohburg war Markus Hertzsch anlässlich der Siegerehrung in der Moschwitzer Gaststätte „Lindenhof“ angereist. Auch er zeigte sich glücklich über einen ersten Platz in der Klasse 3, Motorräder von 1961 bis 1975. Dieses Ergebnis fuhr er mit seiner Simson SR 4-2 (Star) ein. „Bei den Ausfahrten lernt man Gegenden kennen, in die man sonst nie hinfahren würde. Das ist immer wieder spannend“, erklärte er.

„In ihrem 21. Jahr hat die Ostthüringer Oldtimermeisterschaft nichts an Attraktivität eingebüßt, auch wenn in diesem Jahr nur bei fünf Wertungsläufen in Pausa, Hermsdorf, Greiz, Münchenbernsdorf und Zeulenroda um die begehrten Wertungspunkte gekämpft werden konnte. Etwa ein Drittel der 188 Motorräder und 166 Automobile starteten bei diesen Veranstaltungen und so trennte in mancher Klasse die Platzierten nur ein Punkt“, erklärte Organisator Thomas Proft vom Greizer Motorsportclub im ADAC.

Er dankte allen Veranstaltern und den vielen fleißigen Helfern, insbesondere der Schleizer Firma Dietel Fahrzeugteile und Jens Rüdiger, der die Auswertung in bekannter Perfektion erledigte. Proft erklärte abschließend, dass es im kommenden Jahr eine erneute Auflage der Ostthüringer Oldtimermeisterschaft geben wird.

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