Turmbau auf der Schönen Höhe in Langenwolschendorf rückt in greifbare Nähe

Zeulenroda-Triebes/Langenwolschendorf  Die Grundsteinlegung für den geplanten Aussichtsturm könnte noch in diesem Jahr erfolgen

Ulrich Herrmann mit Peter Bause (von links), der den geplanten Aussichtsturm aus Holz nachgebaut hat. 

Ulrich Herrmann mit Peter Bause (von links), der den geplanten Aussichtsturm aus Holz nachgebaut hat. 

Foto: Heidi Henze

Die Gründung des Vereins Aussichtsturm Schöne Höhe in Langenwolschendorf liegt knapp zwei Jahre zurück. Seitdem ist das Ansinnen, einen Aussichtsturm auf der Schönen Höhe zu bauen, in greifbare Nähe gerückt. Noch in diesem Jahr, spätestens 2020 im Frühjahr, soll die Bodenplatte gegossen werden. Das haben sich die Vereinsmitglieder als Ziel gesetzt. Die Ausschreibungen für den Bau des Turmes laufen.

Man habe seitens des Vereins überlegt, dass die touristische Entwicklung der Stadt doch nicht nur das Zeulenrodaer Meer und die Uferzonen berühren sollte, sondern eben auch Wege abseits der üblichen Ausflugsziele hin in die Stadt und deren schöne Umgebung führen sollten. In der Umgebung des geplanten Aussichtsturms, an dessen zukünftigen Standort bereits mehrere Türme gestanden haben – zuletzt war es ein Turm der Zivilverteidigung, der abgerissen wurde – ist bereits ein Wanderweg von den Zeisighäusern hin zum künftigen Standort aktiviert worden. Mit dem Blick vom mindestens 36 Meter hohen Aussichtsturm könnte die Wanderung zukünftig einen krönenden Abschluss finden. Um die finanziellen Voraussetzungen für den Bau zu schaffen, verkaufen die Vereinsmitglieder jede Stufe der insgesamt 144 des zukünftigen Turmes. 56 Stufen sind bereits für je 500 Euro verkauft worden. Ulrich Herrmann, Vereinsvorsitzender schätzt, dass Ende Oktober deutlich über die Hälfte der Treppenstufen verkauft sind. Aber es sei noch Luft nach oben.

Erich Fritsche aus Bonn, gehört zu denjenigen, die den Bau des Aussichtsturmes großzügig unterstützt haben. Der gebürtige Langenwolschendorfer kennt noch den Holzturm auf der Schönen Höhe. Der heute 85 Jährige, der 1953 über Berlin in den westlichen Sektor abgewandert ist, pflegt auch heute noch eine enge Heimatverbundenheit. Er ist in Langenwolschendorf geboren, zur Schule gegangen und hat Maschinenschlosser bei Bleys in Zeulenroda gelernt. Von der Idee, einen Aussichtsturm auf der Schönen Höhe wieder entstehen zu lassen, ist der Senior begeistert und spendete eine hohe fünfstellige Summe für den Aufbau.

„Im Juni des kommenden Jahres möchte ich wieder nach Langenwolschendorf kommen, vielleicht sieht man da schon etwas“, sagte Erich Fritsche am Telefon und fügt hinzu, „die Aussicht ist herrlich“. Der Verein möchte sich bei Erich Fritsche für die großzügige Spende bedanken, aber natürlich auch bei den Vereinen und allen anderen Privatpersonen.

Weitere Informationen unter www.schönehöhe-zr.de

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