Vereinsmitglieder aus Hohenleuben besuchen Moritzburg und Radebeul

Am Einheitstag haben die Altertumsforscher aus Hohenleuben einen Ausflug nach Sachsen unternommen und besuchten neben Schloss Moritzburg auch das Karl-May-Museum in Radebeul und die dortige „Villa Bärenfett".

Am Einheitstag haben die Altertumsforscher aus Hohenleuben einen Ausflug nach Sachsen unternommen und besuchten neben Schloss Moritzburg auch das Karl-May-Museum in Radebeul und die dortige „Villa Bärenfett".

Foto: Volkmar Fischer

Hohenleuben.  Die Mitglieder vom Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben haben am Tag der Deutschen Einheit einen Ausflug nach Sachsen gemacht:

Einer schönen Tradition folgend begaben sich Mitglieder des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben (VHVA) und Gäste am Tag der deutschen Einheit wieder auf einen Ausflug. Diesmal ging es nach Sachsen.

Das Jagdschloss von König „August, dem Starken“ in Moritzburg sollte diesmal der Höhepunkt sein. „Schon von weitem leuchtete uns das barocke Bauwerk mit den vier markanten Rundtürmen – bekannt vor allem aus dem Märchenfilm ,Vier Haselnüsse für Aschenbrödel’ – entgegen. Bei einer Führung durch ausgewählte Gemächer bekamen wir einen Einblick in das höfische Leben außerhalb Dresdens, wenn König August zu großen Jagden einlud“, berichtet Volkmar Fischer. Beeindruckend seien vor allem die einmaligen Ledertapeten an den Wänden und die Jagdtrophäen sowie die üppig ausgestattete Schlosskapelle gewesen. Aber der für seine Prunksucht bekannte Monarch war auch ein Sparfuchs. Denn all die herrlichen Öfen in den Gemächern seien nur Attrappen, war zu erfahren.

Am Vormittag hatten die Altertumsfreunde in Radebeul das Karl-May-Museum mit der Villa „Shatterhand“ und dem Blockhaus Villa „Bärenfett“ besucht. „Hier konnten wir uns davon überzeugen, dass das Interesse an den unvergänglichen Abenteuerhelden wie Winnetou und Old Shatterhand ungebrochen ist – den gegenwärtigen Anfeindungen zum Trotz“, so Volkmar Fischer.

Der außergewöhnlichen schriftstellerischen Leistung Karl Mays würden an die 60. 000 Besucher jährlich im Museum respektvolle Anerkennung zollen.