Verfolgungsfahrt durch zwei Bundesländer endet in Ostthüringen

Greiz.  Bei einer dramatischen Verfolgungsjagd durchbricht ein Autofahrer eine Straßensperre der Polizei.

Die Fluchtwagen war nach dem Unfall in Greiz nicht mehr fahrtauglich.

Die Fluchtwagen war nach dem Unfall in Greiz nicht mehr fahrtauglich.

Foto: Björn Walther

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Am Samstagabend gegen 22.30 Uhr wollten Polizeibeamte in Zwickau einen Pkw kontrollieren. Der Fahrer des mit zwei Personen besetzten Autos missachtete das Anhaltesignal der Beamten und gab Gas.

Die sächsischen Beamten nahmen die Verfolgung auf. Bei der Verfolgungsfahrt überfuhren die Verfolgten die Landesgrenze zu Thüringen in Richtung Greiz.

In Zusammenarbeit mit den sächsischen Beamten leitete die Thüringer Polizei Maßnahmen ein, um den Wagen zu stoppen. So wurde unter anderem eine Straßensperre aufgebaut.

Auto durchbricht Straßensperre

Die Flüchtenden durchbrachen die Straßensperre und verunfallten wenig später im Bereich der Schlossbrücke in Greiz. Beide Tatverdächtigen flohen zu Fuß vom Unfallort und ließen den Pkw zurück. Mit Hilfe eines Fährtenhundes konnten die Beamten wenig später einen der Tatverdächtigen stellen. Er hatte sich in einer Erdgrube unter Plastikplanen versteckt.

Dank der im Auto zurückgelassenen Papiere des Mannes, konnte die Person eindeutig als einer der Tatverdächtigen identifiziert werden.

Der 40- Jährige wurde vorläufig festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht, Fahren unter berauschenden Mitteln, Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. An dem Einsatz waren länderübergreifend Beamte aus Zwickau, Werdau und Greiz beteiligt.

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