Waldjugendspiele des Landkreises Greiz im Forst bei Waldhaus

Die Schüler wissen eist gut Bescheid, wenn es um die Artenbestimmung oder Umwelt­zusammenhänge geht. Es gab einen Zapfenzielwurf und einen Baumscheibenlauf.

Hans-Peter Schenk erläutert die richtige Technik beim Zapfenbalancieren. Foto: Martin Kappel

Hans-Peter Schenk erläutert die richtige Technik beim Zapfenbalancieren. Foto: Martin Kappel

Foto: zgt

Waldhaus. Über 300 Schüler der vierten Klassen aus 13 Schulen des Landkreises Greiz haben gestern an den diesjährigen Waldjugendspielen teilgenommen. Thüringens Forstverwaltung und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald informierten mit Hilfe dieses Wettbewerbes spielerisch über alles rund um das Thema Wald und Forst. Ein Revier­förster begleitete die Teams von Station zu Station, die gestern Vormittag zeitversetzt gestartet waren.

Die 4. Klasse der Grundschule Irchwitz wurde von Hans-Peter Schenk, Förster im Revier Schmölln, auf dem 16 Stationen umfassenden Parcours begleitet. An einigen Stellen wurde Wissen abgefragt, ganz spielerisch dabei auch Wissen vermittelt. Anderenorts galt es, sich recht sportlich als Team zu beweisen.

Bei ihren ersten Stationen trafen die Schüler auf einen Tisch voller Blätter und auf eine Sammlung ausgestopfter Tiere. Ahorn, Birke und Kiefer oder Waschbär, Fuchs und Mufflon wurde einwandfrei erkannt, die ersten 24 Punkte haben die Irchwitzer schnell gesammelt. Die Schüler wüssten oft gut Bescheid, wenn es um Arten­bestimmung und Umwelt­zusammenhänge geht, sagte Hans-Peter Schenk. Der Heimatkundeunterricht bereite sie gut vor. "Aber bei den sportlichen Disziplinen wird sehr unterschiedlich abgeschnitten", erklärte er beim Zapfenzielwurf auf eine Art Torwand, wo das Ergebnis der Klasse nicht zur Zufriedenheit aller ausging.

Beim Baumscheibenlaufen schaute man sich dann die vorherige Klasse und die Abläufe des Spieles genau an. Zehn Schüler müssen auf elf Baumscheiben Meter für Meter auf einer abgesteckten Strecke zurücklegen. Der Hintermann gibt die letzte Scheibe immer wieder an die Spitze. Vorne wird Scheibe für Scheibe vorgelegt. In 3,55 Minuten wurde die Strecke in bis dahin zweitbester Tageszeit absolviert - nur Greiz-Pohlitz war mit 3,33 Minuten schneller.

Am Ende wird es für die Irchwitzer doch nur für einen Platz im Mittelfeld reichen. Die Goetheschule belegt den ersten und Pohlitz mit ihrer 4a und 4b den zweiten und dritten Platz.

Was hat den Kindern am besten gefallen? Nadine Knorr aus der Irchwitzer Grundschulklasse schwärmte vom Memoryspiel. Die Kinder hatten 30 Sekunden Zeit, um sich zehn gezeigte Gegenstände einzuprägen, für die dann im umliegenden Wald Gegen­stücke gefunden werden mussten — das war ein Spaß!

Richtigstellung, 23.05.2014 - 13:04: Den ersten Platz belegte die 4. Klasse der Grundschule Hohenölsen.

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