Weihnachtsmarkt in Naitschau

Tobias Schubert
Auch der Weihnachtsmann will wiederkommen. Das Foto stammt aus Vor-Corona-Zeiten.

Auch der Weihnachtsmann will wiederkommen. Das Foto stammt aus Vor-Corona-Zeiten.

Foto: Gunter Horlbeck

Naitschau.  Der Markt findet am Sonntag, 27. November, auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte statt. Gefeiert wird ab 12 Uhr und bis in die Abendstunden.

Der Naitschauer Weihnachtsmarkt ist vielleicht nicht der größte in der Region, aber er gehört zu den schönsten und ist seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des kleinen Ortes und der Gemeinde Langenwetzendorf. Zumindest wenn eine Pandemie nicht alle durcheinander bringt. Denn durch die zweijährige Pause ist die Zählung ein wenig chaotischer, lacht Michael Hartmann, Vorsitzender des organisierenden Feuerwehrvereins aus Naitschau. Eigentlich feiert man durch die Corona-Pause nun die 18. Auflage, es ist allerdings schon das 20-Jährige des Weihnachtsmarktes, der 2002 ins Leben gerufen wurde.

Das Corona-Geschehen hat auch noch zu einer zweiten Änderung geführt, erklärt Hartmann: Wenn nun am Wochenende zum Weihnachtsmarkt eingeladen wird, dann nur am Sonntag. Der Glühweinanstich entfällt also. „Wir haben schon vor Monaten mit der Planung und Organisation angefangen. Da war noch nicht sicher, ob der Markt überhaupt stattfinden kann. Das Risiko war uns einfach zu hoch“, sagt der Vereinsvorsitzende. Das heiße aber nicht, dass er nie wieder stattfinde, betont er gleich. Gerne wolle man den Markt in Zukunft auch wieder mehrtägig machen.

Zunächst freut man sich darauf, am Sonntag mit hoffentlich zahlreichen Gästen und rund 20 Händlerständen – von Cateringangeboten über Handwerksstände bis hin zu Imkerprodukten aus Naitschau oder Käse aus der Hofkäserei Hohenleuben – feiern zu können.

Der Naitschauer Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, 27. November, auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte statt. Gefeiert wird ab 12 Uhr und bis in die Abendstunden. Für 14 Uhr werden Auftritte vom Schulchor und von Kindergartenkindern angekündigt, 15 Uhr will der Weihnachtsmann kommen, Posaunen- und Kirchenchor wollen ab 16 Uhr spielen beziehungsweise singen.