Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Greiz sinkt

Greiz.  Jahresrückblick des Landkreises zeigt deutlichen Rückgang seit 2012.

Der Eingang des Jobcenters im Landratsamt Greiz.

Der Eingang des Jobcenters im Landratsamt Greiz.

Foto: Archiv: Sylvia Eigenrauch

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Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und der erwerbsfähigen Leistungsbezieher sank im kommunalen Jobcenter Greiz auch 2019 weiter. Das zeigt der Jahresrückblick des Landkreises Greiz.

Im September 2019 waren noch 2629 (2012: 4974) Bedarfsgemeinschaften und 3199 (2012: 6290) erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Betreuung. Ursächlich für den Rückgang seien neben der erfolgreichen Arbeit der Mitarbeiter des Jobcenters, der Bevölkerungsrückgang und mehr älterere Menschen. Das könnten die circa 200 erwerbsfähigen Leistungsbezieher, die sich mit Fluchthintergrund im Landkreis aufhalten, nicht ausgleichen.

Eine besondere Herausforderung für das Sozialamt des Landkreises waren die Vorbereitungen für die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, das am 1. Januar in Kraft trat.

Es soll die Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung stärken und mehr Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft schaffen. Außerdem sollen Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, künftig mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten können. Auch soll die Bedarfsfeststellung mehr auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Um den Vorgaben des Gesetzes zu entsprechen, seien umfangreiche Vorarbeiten innerhalb der Verwaltung erforderlich gewesen. Darüber hinaus wurden in mehreren Informationsveranstaltungen die Betroffenen über die aktuellen Rechtsänderungen informiert.

Hilfesuchende Bürger können sich ab Februar in der neu geschaffenen Beratungsstelle im Landratsamt Greiz, zu den Teilhabeleistungen.

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