Zufluchtsort für gefährdete Arten ist der Triebeser Juteteich

Zeulenroda-Triebes  Alle drei Jahre wird der Triebeser Juteteich abgelassen und der Bestand erfasst. Hauptinteresse gilt aber keinem Fisch

Beim Abfischen des Juteteiches in Triebes fangen die Angler kleinere Fische am Abfluss des Teiches ab. Sie werden gezählt und wieder eingesetzt. Raubfische allerdings kommen nicht wieder ins Wasser, um den Bestand der Flusskrebse nicht zu gefährden.

Beim Abfischen des Juteteiches in Triebes fangen die Angler kleinere Fische am Abfluss des Teiches ab. Sie werden gezählt und wieder eingesetzt. Raubfische allerdings kommen nicht wieder ins Wasser, um den Bestand der Flusskrebse nicht zu gefährden.

Foto: Norman Börner

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Der dunkel gefärbte Edelkrebs streckt die Zangen aus, als Axel Wagner vom Anglerverein 1955 Triebes aus dem Wasser hebt. Kein Wunder, denn der kleine Kerl versteckt sich sonst in kleinen Höhlen am Rande des Teiches. Alle drei Jahre allerdings werden die kleinen Geschöpfe von den Mitgliedern des Vereins aus ihren Verstecken am Rande des Juteteiches geholt. Was der kleine Zwicker nicht weiß: Ohne die Hilfe des Anglervereins, würde es ihn hier heute wahrscheinlich gar nicht mehr geben.

Größter Bestand an Edelkrebsen in Thüringen

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