16-Jährige stellt in der Golmsdorfer Kirche aus

Franz Hempel
Ellen Zornow stellt ihre während der Corona-Zeit entstandenen Bilder in der Golmsdorfer Dorfkirche aus – hier vor ihrem Bild „Ein Leben“.

Ellen Zornow stellt ihre während der Corona-Zeit entstandenen Bilder in der Golmsdorfer Dorfkirche aus – hier vor ihrem Bild „Ein Leben“.

Foto: Franz Hempel

Golmsdorf.  Ellen Zornow stellt ihre Bilder in der Golmsdorfer Kirche aus. Sie verarbeitet in ihren Werken Gefühle, die während der Pandemie entstanden sind.

Der sakrale Raum der Sankt-Barbara-Kirche in Golmsdorf wird zum Ort für eine weltliche Kunstausstellung. Die aus dem Ort stammende 16-jährige Ellen Zornow eröffnet an diesem Sonntag, 18. September, um 14 Uhr ihre Ausstellung mit elf Bildern. Zum Auftakt spricht Katja Persch vom Kirchbauverein Golmsdorf-Beutnitz. Bei Kuchen und Getränken können sich Interessierte von der Künstlerin die Bilder erklären lassen.

Ellen Zornow hat mit Beginn der Corona-Pandemie begonnen, nicht mehr nur zu zeichnen, sondern auch mit Öl- und Acrylfarben auf Leinwand, Holz und Papier zu malen.

Sie habe versucht, die mit Corona aufkommende Veränderung und ihre daraus erwachsenen Gefühle in den Bildern zu verarbeiten. Für das Bild „Ein Leben“ habe sich Zornow von den Verhaltensunterschieden zwischen Menschen verschiedenen Alters inspirieren lassen. „Als Kind lacht man viel, und wenn man alt ist auch wieder. Erwachsene Menschen blicken meistens viel zu ernst auf die Welt“, sagt Zornow.

Mit Taufe und Beerdigung seien sich Anfang und Ende des Lebens in einer Kirche sehr nah. „Es macht mir Spaß, mit meinen Bildern Farbe in die Kirche hinein zu bringen“, sagt sie.

Golmsdorfer Kirche Sankt Barbara, Kunitzer Straße 38. Die Ausstellung ist vom 18. September bis zum 9. Oktober jeweils Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen.