Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedarfsgerecht stützen

Jena.  Die AG Jugendarbeit wundert sich über einen Entwurf der Stadtverwaltung.

Die AG Jugendarbeit hofft auf eine ausreichende Finanzierung.

Die AG Jugendarbeit hofft auf eine ausreichende Finanzierung.

Foto: Tino Zippel

Die AG Jugendarbeit als Arbeitsgemeinschaft der Träger-Einrichtungen äußert sich verwundert, dass den freien Trägern von der Stadt jetzt mit einer zweiten Vertragsversion nur Mittel auf Basis des Haushaltsplanes 2020 zugesprochen wurden. Indessen gebe es den einstimmig beschlossenen Jugendförderplan 2021.

Dafür sei der tatsächliche Bedarf der Jugendarbeit in einem mehrmonatigen Prozess erhoben und mit der Verwaltung abgestimmt worden. Zentrales Anliegen sei die weitere Arbeitsfähigkeit der Träger gewesen – trotz der nächsten schwierigen Haushaltsjahre. Und so ist die AG Jugendarbeit „irritiert über die Entscheidung der Stadt, die neue Version der Übergangsverträge zu versenden, ohne die Rechtsprüfung abzuwarten“, heißt es.

Es sei noch ungeklärt, ob nicht der fachlich einstimmig bestätigte Jugendförderplan 2021 die Grundlage für diese Verträge sein müsste. Die im Förderplan enthaltene Personalkostenerhöhung für 2021 werde zudem durch das Land gegenfinanziert.

Daher müssten die tariflich bedingt steigendenden Personalkosten Bemessungsgrundlage für die Stadt sein. Das sei mit den Mitteln des Haushaltsplans 2020 nicht möglich, da dieser nur die Kosten des 2017er Tarifs plus 2,5 Prozent berücksichtige. Die AG Jugendarbeit erwartet eine dritte Vertragsversion mit dem Jugendförderplan 2021 als Grundlage.