Jena. 2000 Kahla-Tassen sollen Coffee-To-Go-Bechern den Garaus machen – Die Stadt stellt sich das einfacher vor, als es ist.

Jenas Kaffeetrinker sollen ihren morgendlichen Wachmacher bald aus einer Tasse mit goldenem Jena-Schriftzug schlürfen. Die Stadt will Einweg-Bechern aus Papier und Plastik den Kampf ansagen und hat nun 2000 Kahla-Becher aus der Nachbarstadt geordert. Geht der Plan auf, so sollen die Jenaer also bald den herkömmlichen Coffee-to-go-Becher durch eine wiederverwendbare Jena-Tasse ersetzen. Das Projekt basiert auf einem Antrag der Grünen im Stadtrat. Die Fraktion forderte im Oktober 2017 ein eigenes Mehrwegsystem für Jena, um das Müllproblem durch Einweg-Becher einzudämmen. Die Idee ist nicht neu – 2016 führte Freiburg als Vorreiter den sogenannten Freiburg-Cup ein. Weitere deutsche Städte zogen nach, darunter Esslingen, Potsdam und Hannover.