Jena. Interessante musikalische Zeitreise mit Elizaveta Birjukova im Jenaer Atelierkonzert

Die Flötistin Elizaveta Birjukova bot im 82. Atelierkonzert der Künstlerischen Abendschule auf fünf Flöten einen interessanten Musikabend. Man staunte, als sie mit einer Knochenflöte aus der Steinzeit begann. Teile des zirka 35.000 Jahre alten Instrumentes hat man in der schwäbischen Alb bei Ausgrabungen entdeckt. Peter Helmut Lang arrangierte dazu „Klangfügungen“ auf dem Tonband im Zusammenwirken mit der Flötistin. Dem Beginn einer Zeitreise mit tonalen Reflexionen und archaisch anmutender Klanglichkeit folgte eine Fantasie e-Moll auf der barocken Traversflöte vom Universalmeister Telemann. „Seul avec des ombres“ für Altflöte von Charlotte Seither (*1965) bot zugleich Einblicke in neueste moderne Ausdruckswelten, ehe die Flötistin mit acht Stücken von Paul Hindemith an einen der Wegbereiter des musikalisch Neuen erinnerte.