Jena. Nach der Lobdeburg ist ein Autobahntunnel der A4 benannt. Darum lohnt sich ein Ausflug auf den Berg oberhalb von Lobeda.

Wir suchen nach dem schönsten Jenaer Aussichtspunkt. Heute stellen wir den Aussichtspunkt Lobdeburg oberhalb von Lobeda vor.

Das sieht man: Von der Lobdeburg aus bietet sich ein Blick zum einen auf Lobeda und Drackendorf, aber auch auf Burgau und Winzerla, Göschwitz und das Gewerbegebiet Göschwitz und bei guter Sicht auf die Leuchtenburg bei Kahla. Von der Lobdeburg aus sind Wanderungen in Richtung Wöllmisse und den Fürstenbrunnen möglich.

Aufstieg über Treppenstufen

Weg zum Aussichtspunkt: Mit dem Auto ist eine Fahrt bis zum Lobdeburgweg möglich. An dessen Ende befindet sich linker Hand ein großer, gebührenfreier Parkplatz. Nur Gäste der Lobdeburg-Klause dürfen direkt bis zur Gaststätte fahren; dort stehen nur wenige Parkplätze bereit. Die anderen erreichen die Lobdeburg vom Parkplatz aus mit einem Fußweg von gut 500 Metern. Es sind teils lange Treppenabschnitte zu bewältigen, um die 75 Meter Höhendifferenz zu überbrücken.

Nahverkehr: Eine kleine Wanderung ist ab der Straßenbahn-Haltestelle Lobeda (Linien 1, 4 und 5) oder von der Straßenbahn-Haltestelle Platanenstraße (Linien 3 und 5) möglich.

Das Innere des Wohnturms der Lobdeburg anschauen

Besonderheiten: Die Lobdeburg gibt dem Aussichtspunkt seinen Namen und ist abends angestrahlt. Die Lobdeburg wurde 1166 erstmals erwähnt. Das Denkmalamt der Stadt Jena und die Lobdeburg-Gemeinde 1912 e.V. kümmern sich um die Erhaltung des Areals. Wer möchte, kann über eine Plattform den Wohnturm der Burg von innen anschauen. Eintritt wird nicht erhoben.

Gastronomie: Unterhalb des Aussichtspunktes befindet sich die Berggaststätte Lobdeburgklause. Die Öffnungszeiten sind derzeit eingeschränkt auf Freitag bis Sonntag.

Vielfältige Fotomotive rund um die Lobdeburg

Beste Fotozeit: Das ganze Jahr über bieten sich verschiedene Fotomöglichkeiten. Im Sommer ist von hier aus vor allem der Sonnenuntergang über Winzerla und Ammerbach gut aufzunehmen. Im Winter empfehlen sich Fotos in der Blauen Stunde, vor allem nachmittags am Wochenende, wenn viele Lichter in den Häusern Lobedas leuchten. Von Ende November bis Januar lässt sich die Ruine der Lobdeburg gut im Licht der aufgehenden Sonne in Szene setzen.

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Alternative Aussichtspunkte: Wer von der Lobdeburg-Klause in Richtung Drackendorf läuft, kommt nach wenigen Metern an einer großen Wiese vorbei. Von hier bietet sich ein sehr guter Blick über Lobeda-Ost und Lobeda-West. Insbesondere das Universitätsklinikum Jena lässt sich von diesem Standort aus sehr gut überblicken.

GPS-Koordinaten: 50.890592, 11.619579

Hinweis: Bitte halten Sie die Natur sauber und nehmen Sie Verpackungsmüll wieder zur fachgerechten Entsorgung mit.

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