Jena. Ein neues Jenaer Unternehmen, in dem Menschen mit und ohne Handicap zusammenarbeiten, fand ein Domizil im Grünen.

Aus jeder schmerzlichen Erfahrung kann etwas Neues und Gutes erwachsen: Im Jahr 2020 stand das Inklusionsunternehmen Kahla Logistik Service gGmbH vor dem Aus. Es war eine Tochter des Saale-Betreuungswerks der Lebenshilfe Jena. Die Insolvenz war Folge der wirtschaftlichen Schieflage des Hauptauftraggebers: Kahla Porzellan. Umso härter war das Ende des Unternehmens, da eine Inklusionsfirma sich für die gleichberechtigte Teilhabe im allgemeinen Arbeitsmarkt von Menschen Behinderungen einsetzt und es diese nun besonders traf. „Diese Erfahrung sitzt tief“, sagt Ingo Seidemann, Verwaltungsratsvorsitzender des Saale Betreuungswerkes. Es sei schmerzlich gewesen.