Jena. Sinkende Geburtenzahlen haben langfristig Auswirkungen – derzeit gibt es in Jena eine Überkapazität von etwa 600 Kita-Plätzen.

Es hänge das Damoklesschwert der sinkenden Geburtenzahlen über den Jenaer Kindergärten, so drückte es Verdi-Gewerkschaftssekräterin Katja Barthold aus. Deshalb habe es beim Streik am Frauentag, 8. März, in Jena unter den Beschäftigten der insgesamt elf kommunalen Kindergärten vermutlich auch eine gewisse Zurückhaltung gegeben. Am vergangenen Mittwoch waren auch die Erzieherinnen und Erzieher der kommunalen Kindergärten als Beschäftigte im öffentlichen Dienst aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und für 10,5 Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 500 Euro mehr, zu streiken. Wie also sieht es aus? Was bedeuten die sinkenden Zahlen konkret für die Jenaer Kindertagesstätten?