Jena/Erfurt. Es dürfte einer der bizarrsten Fälle sein, der am Landesarbeitsgericht Erfurt verhandelt wurde: Eine Leiche hatte in der Pathologie einen Zustand erreicht, der eine Obduktion unmöglich machte.

Im Fall des am Universitätsklinikum Jena geschassten Pathologen haben sich die Parteien vor dem Landesarbeitsgericht in Erfurt darauf geeinigt, bis zum Sommer Vergleichsgespräche zu führen. Der Fall ist bizarr: Es geht um die Leiche eines Mannes, die unsachgemäß behandelt worden sein soll.