Seitenroda. Der Förderkreis feiert sein 25-jähriges Bestehen in der Burgschänke. Für Seitenroda und die Region ist das Wirken von Verein und Stiftung ein Glücksfall.

Sich nicht einzumischen, der drohenden Versteigerung tatenlos zuschauen. „Für mich wäre das wie Russisches Roulette gewesen“, sagt der langjährige Museumsleiter Kurt Haufschild. Und er nannte Reinhardsbrunn und Hummelshain als warnende Beispiele. Dann geschahen zwei Dinge, um den Einzug der Glücksritter zu verhindern. Haufschild begeisterte Sven-Erik Hitzer für das Gemäuer, was dann in die Gründung einer Stiftung mündete. Und er schob einen Förderkreis an, der zum guten Geist der Leuchtenburg wurde. Das war vor 25 Jahren. Jetzt feierten die Mitglieder den Geburtstag so ausgelassen, wie man es zu einer Jahreshauptversammlung sein kann.